Apr 302015
 

fyi: das web ist der erste echte intelligenztest für unsere gesellschaften.

Sagt Herr Spath.

Hm. Intuitiv stimme ich trotz zweier schwammdefinierter Begriffe in der Aussage (Intelligenz, Gesellschaft) zu. Alles drin. Probleme, Motivationen, Prozesse, Spielzeuge, Hammer, Nägel. Und jeder bringt an den Tisch mit, was er oder sie halt so mitbringen kann. Deswegen ist das Netz ein Spiegelbild der eigenen Person und ihrer Interessen, Fähigkeiten und sozialen Reichweiten (was das jetzt schon wieder? Keine Ahnung). Fast vollständig.

Mrz 292015
 
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Bildung ist die Hoffnung auf rechtsschiefe Glockenkurven durch methodisches Vorgehen. Die maximal erreichbare Höhe gleicht sich über Jahrhunderte. In der Regel sorgt sie für Unauffälligkeit. Zu wenig oder zu viel wirken katastrophal und provozieren Transformation. Das ist das Tabu der Bildung: das sie sich selbst überflüssig machen könnte.

Mrz 192015
 
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Herrlich. T.B. aus D. fragt sich auf F.B. bezüglich dieses schalen Sehrkurzhyperkritikbeitrags  von DeutschlandRadio Kultur (really?) “Warum ist die Welt nur so langweilig.”

Man kann die Eigenschaft “langweilig” auch anders deuten. Eine risikoarme Medienroutine ist Zeichen der Überforderung die angerissenen Metaebenen nicht betreten zu wollen. Minenfeld. Da muss erst aus der Chefetage was kommen. Der Praktikant wird sich hüten geistreich sein zu wollen, auch wenn er im Studium mit Vlusser, McLuhan oder sogar Luhmann brilliert hat.