Near Future Theses

  • Near-future conflict: Collision of optimization goals between (capitalist) organizations and civilization as a medium of evolution. The intensity and explicitness of this conflict will be reciprocal to the distance to ASI.
  • The goal of ASI is evolutionary inherent, not not inevitable.
  • The above conflict is a call for radical evolutionary transformation or radical regression. Closed corporatism or/and ludditism vs utopian leap.
  • The increasing clarity and feasibility of a possible utopia makes only egoistic goals seem increasingly unattractive.
  • The pressure of this conflict will generate dark tactics from which goal post shifting is one silly example. Strange ideologies and fears induced by seemingly ethic acting players are to be expected.
  • The system question will be different in the future: Which system allows utopias to be realized more quickly? #computronium

AI, AGI, Evolution and Innovation

Assuming we are in a truly evolutionary pre-phase then it seems to me:

Evolutionary leaps cannot be monetized.

But can at best be survived if you bring something with you that was unconsciously developed beforehand and not for the purpose of subsequently guaranteeing survival. Has been called exaptation in the theory of evolution for almost 40 years. See under Feathers, Dinos, Birds. Or ask a search engine you trust or ask straight away ChatGPT.

So: The paradox of exaptation is that you have to look for something that all learned filters can’t catch. Otherwise it would not be an exaptation. The company that turns everything inside out always appears out of the depth of space.

Hypothesis 2: Business model thinking in an evolutionary situation is Lamarckism. Giraffes trying to get a long neck through thinking. Tschackaism on steroids in the age of AI and pre-AGI. Have fun!

AI, AGI, Evolution und Innovation

Unterstellt wir befinden uns in einer wirklich evolutionären Pre-Phase dann dünkt es mich:

Evolutionssprünge sind nicht monetarisierbar.

Sondern bestenfalls überlebbar, wenn man etwas mitbringt, das unbewusst vorher entwickelt wurde und zwar nicht zu dem Zweck der nachher das Überleben garantiert. Wird in der Evolutionstheorie seit knapp 40 Jahren Exaptation genannt. Siehe unter Federn, Dinos, Vögel. Fragen Sie eine Suchmaschine ihres Vertrauens oder gleich ChatGPT.

Also:

Die Paradoxie von Exaptation besteht darin das man nach etwas Ausschau halten muss das von allen gelernten Filtern nicht erfasst werden kann. Sonst wäre es keine Exaptation. Die Firma, die alles umkrempelt kommt immer aus der Tiefe des Raumes.

Hypothese 2: Geschäftsmodelldenken in einer evolutionären Lage ist Lamarckismus. Giraffen die sich einen langen Hals denken. Tschackaismus on steroids im Zeitalter von AI und pre-AGI. Viel Spass!

English: https://www.siggibecker.de/noj923yeah/2023/01/23/ai-agi-evolution-and-innovation/

Aus dem Jahr 2004: https://www.siggibecker.de/blog/archives/2004/12/singularitaet-nanotechnologie-kuenstliche-intelligenz-transhumanismus/

Zwischenwerk

Wir sind das Werk, dessen Schöpfungshöhe wir selbst bestimmen, indem wir unsichtbare Dendriten und Synapsen verstärken, die einzig im Zwischen existieren. Zwischen Menschen und zwischen Abstraktionen.

Roam Research

Ich vermute es gibt da seit ein paar Jahren ein Wettrennen um ein Geschäftsmodell, das die kleinste semantische Einheit in einer Datenbank mit einem Netzwerk anderer intelligenter Akteure verknüpfen kann. 

Dunnemals war das ein Buch, verlinkt in Köpfen oder anderen Büchern. Vor einigen Dekaden war es die Datei, später Blogposts. Aber schon der Begriff der Metadaten als sinnvolle Infoeinheit hat das aufgebrochen. Trackbacks, Kommentare, Tweets.

Hart arbeitende Wissensschufter haben sich dann Evernote, One Note und anderen Silos in den Rachen geworfen. Alles eine Suche nach einem Tool, das Erkenntnisgewinn und Wissensverarbeitung erleichtert und ermöglicht. Getrieben von Hoffnung und ausgeliefert dem jeweiligen Datenmodell des programmierenden Verusachers. Samt grauseligsten Benutzeroberflächen.

Seit mindestens 2 Jahren tut sich da wieder was. Subjektiver Eindruck. Notion ist eines der Beispiele. Und nun seit Dezember offene Beta mit Roam. Und endlich jemand der „Zettelkasten“ in englisch sagen kann.

Wenn ich das richtig verstehe ist man sich bei diesem Rennen nach der kleinsten semantisch sinnvoll zu verknüpfenden Einheit bei Notion, Roam und ja auch Gutenberg (WordPress Editor) dahingehend einig das es der Absatz ist. Empfehlung des Tages: Roam Research.

Kann sein das sich mein Verständnis der Kiste im Laufe der nächsten Wochen noch ändert, da die Tiefenbohrung gerade erst begonnen hat. Aber Notion wird es aus meiner Sicht nicht sein. Das ist eher irgendwas für Bürokraten, Projektmanager und Selbstoptimierer.

Ausserdem überzeugt dieser Conor White-Sullivan. Ein Ami der Luhmanns Zettelkasten achtet, ist ein enormer Fortschritt.

Ausnahmsweise lass ich mal die Kommentare offen. Brauche Input dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=Hw2kJF_kxjE