
Notizen
Und ihr ruft nach Utopien … na toll
Ja was denn sonst!? Das ist doch genau der Raum um den hier gerade gekämpft wird. DIE usurpieren Technologie, indem sie das emanzipatorische Potential kastrieren weil sie darin nur die Möglichkeit sehen die Idee des Panoptikums im schlimmsten Benthamschen Sinne zu errichten. Auch bekannt unter „Dystopie“.
Aus derartigen fehlschlüssigen, scheinbar kritischen Generalvorwürfen gegen technologiegestützte Zukunftsszenarien lese ich eine kurzschlüssige Beeindruckung heraus, die sich nur dadurch, das jemand den Hammer für einen Mord benutzt, jedes visionären Potentials für dieses Werkzeug entsagt. Da entsteht dann ein supergefährliches, selbstverursachtes Vakuum das – weil die Utopien fehlen – die Dystopien um so leichter füllen werden.
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Miss the groove and you will bleed!
Miss the groove and you will bleed
— siggibecker (@siggibecker) June 7, 2013
Eigentlich
Eigentlich impliziert jede rethorische, mitunter brilliante „Wiederlegung“ warum X nienienie klappen wird, die unterbewusst ängstliche Vorannahme das „es“ klappen/funktionieren kann. Warum sonst sollte man sein Tagwerk rund um etwas, das es nie geben wird virtuos ranken? Man konstruiert ja auch eher selten sein Lebenswerk um rosa Einhörner, ausser man möchte das Taschengeld und die Aufmerksamkeit von cognitv-challenged Jugendlichen.
Der Subtext müsste also kosequent lauten: Ich will das nicht. Das ist allderdings die Wurzel, die konsequent im Wahnsinn von Theo Kaczynski endet.
Schritte
Jeder Schritt eines wirklichkeitsschaffenden Weges ist nicht begründbar. Post-hoc – jederzeit und bis auf Lehrstuhlniveau. Zukunft jedoch entsteht nie an den Säumen der Talare, sondern den Säumen des Möglichkeitsschaums.