Nachlese 1 – WordPress Meetup und ChatGPT 5.1

Kurzer loser Gedanke: ich glaube das Gerede über AGI wird slowly unwichtiger werden weil einerseits viele kleine Move37-Momente in unterschiedlichsten Disziplinen Superintelligenzgeschmack haben werden und andererseits der Moment in dem leidlich das „G“ so erfüllt sein wird, das sogar Leute wie Knüwer oder Gary Marcus einen Schuh fressen müssen in einem kurzen Wuuuusch-Moment vorübergehen wird, ähnlich dem Turingtest Moment an den wir uns in aller Dramatik ja erinnern – gelle? Not.

Dramatischer Resume-Nachtrag nach ca 2h arbeiten/denken/sprechen mit 5.1: Wir sind übern Berg. Was auch immer der Berg war. Pre-Singularitätszeiten brechen jetzt an. Kramt euren Turing, von Neumann, Chardin, I.J. Good und zur Noth auch Kurzweil aus. Und gottverdammt hört auf die Dinger wie nur-nochn-Tool zu nutzen. Was auch immer das nu wieder heisst.

Gerade eine Notiz gefunden, die ich en passant irgendeines drive by shootings auf Facebook im April 2025 gemacht habe. Erscheint mir ein halbes Jahr später von hinreichender Schöpfungshöhe um sie hier zu pflanzen. Dank Heptabase und dem tollen RelevanzAIButton oder wie man das nennen könnte.

Schwer zu beurteilen wo man steht, wenn all die Urteile oder Äusserungen die man spontan nie tätigt, weil es rediculous shit ist, unsichtbar bleiben. Man kommt einfach nicht drauf, weil es in der jetzigen Brainconfig nicht denkbar ist. Unsichtbar. Mir kommt einfach nicht in den Sinn das 2+2=5 ist. Höchstens als Witz oder Demo für Quatsch. Das eigene Denken ist also ein Tunnel der Pfadabhängigkeit der Entwicklungshöhe und Bildung. Entwicklungshöhe und Bildung erzeugt also Unsichtbares. Undenkbares.

Anlass war eine “kulturkritische” Äusserung über AI von jemandem. Ich frug mich was diese Person alles nicht sieht, weil sie einen “kritischen” Adornotunnel hat.

Irgendwann sind solche Positionen so abstrus, das man mit so Leuten nicht mehr redet. Natürlich die auch nicht mit mir. Oder nur noch Leute die eine starke emotionale Bindung mit ihnen haben. Und die umgehen dann bestimmte Themen mit denen um des lieben Friedens willen.

Und so entsteht dann eine stabile Kleinkultur als negativer Raum des Unsagbaren. Tralala.

AI-Bubble

I really don’t care about the rumors and hints of a possible AI bubble. The technology works, is improving, and there is no sign of a wall. Whether with or without LLM, symbolic Marcusbla, or twisted moonshine: it’s here to stay. The hardware is sitting there, humming, spitting out results, and would continue to hum even if Wall Street (Ha! Wall Street!) got Tourette’s. Whether Altman is a gifted grifter doesn’t matter either, because if you took him out of the equation, there would still be a dozen other “tech bros” with or without good intentions who would do something unsurprising: keep going! And if they don’t, then the Chinese will. So, at its core, it’s about whether you trust the evolutionary vector, which can certainly experience phenotypic hiccups along the way (Hey, Müller! You’re broke!), or see the shimmering thread that connects the present with the day after tomorrow.

Soziale IQ-Simulation

Ein nicht unbeträchtlicher Teil der intelligent agierenden Bevölkerung hat in den Strukturen in denen sie arbeiten müssen gelernt Verhalten zu zeigen, das mehr Intelligenz simuliert als sie haben. Müller muss schlau wirken, sonst ist er wech und die Hypothek aufm Haus auch gleich mit. Dat Ärm Müller kann in der Verkleidung eines Beraters, eines Abteilungsleiters oder Hanna auftreten.
Da liegt also auf viel Kommunikationen eine Art Pseudoglitzer, der Smartness, Klugheit, Intelligenz signalisieren soll.
Tja, und nun driften wir in eine Epoche in der langsam ein Ungetüm aus dem Schlamm der AI-Innovation auftaucht, das diese parasprachlichen Routinen gefährdet, weil es sich nicht beeindrucken lässt.

Ich bunker das mal als Nebenphänomen in meinem Lieblingsprojekt: Digitales Partikulargericht ab. Weitergrübeln – äh schräbbeln angesagt.