Ärgernis

Schlafende Affen auf ihren Walzen aus Eigensinn furchen durch üppige Dschungel. Im Windschatten ihrer Eigensinnhalden wuchern Zonen wilder Wörter, Klänge und Farben, bis sie erblühend Tore errichten nach nebenan.

#Meditationes

Fügungen

Im samtnen Spalt der Fügungen erfüllt sich Reim, Beweis und Melodie. Weiter trägt sich sehnen, suchen nur, wenn Wille selbst noch dient und dem Verlauf der Farben damit Raum baut für die Lust zu schöpfen und zu sein.

#Meditationes

Escher meets Luhmann

Über den Brunnenrand gebeugt werde ich gewahr, das sich Sätze in einer endlosen Kette von maultierartigen Wörtern bis zum Horizont der eigenen Existenz erstrecken. Karawanen der Bedeutung die sich treffen, kreuzen und mitunter vereinigen um ein Netz zu bilden, an dessen Knoten Herbergen mit unterschiedlich genutzten Brunnen errichtet sind.

#Meditationes

Kleine Dämmerkunde

Imagination ohne die Lichtung, von der aus wir die rhetorische Differenz sein können die erfrischt, spielt und wagt sich nicht selbst. Im Dämmer der umgebenden Wälder wird dumpfer Reigen für Tanz gehalten. Das uneinlösliche Versprechen jeden Reigens kann durch einen weiteren nicht eingelöst werden, macht nur schläfriger. Nur zwischen Ende und Neubeginn kann die Lichtung gehört werden. Zwischen Echo und Ruf zu unterscheiden ist Lichtungssinn.

#Meditationes

Für vielleicht 3 Menschen

Feinst balancierte Selbstvergessenheit gibt dem Lichtfraß Raum, damit aus Sehnsucht Erfüllung wird. So es Töne sein wollen, so es Wörter sein sollen, zärtlich hegend werden die kleinen Träger zurückgehalten, um sich im rechten Moment um Gesehenes oder Gehörtes zu schmiegen. Nur wo Tag und Traum verschmelzen dürfen, öffnet sich die schutzlose Landschaft des Schöpferischen. Rückkehrend muss das sich selbst Unbegreifliche gewagt und geschütz werden.

Nun, vielleicht 4.

#Meditationes


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