Apogäum

Wildnis und Fieber ergiessen Bilder in den Raum. Erfüllung durch hypnagogen Abriss, federnden Lichtungssinn, pumpendes Vergessen. Stell die Waage ins Licht. Für wen!?

#Meditationes

Ärgernis

Schlafende Affen auf ihren Walzen aus Eigensinn furchen durch üppige Dschungel. Im Windschatten ihrer Eigensinnhalden wuchern Zonen wilder Wörter, Klänge und Farben, bis sie erblühend Tore errichten nach nebenan.

#Meditationes

Fügungen

Im samtnen Spalt der Fügungen erfüllt sich Reim, Beweis und Melodie. Weiter trägt sich sehnen, suchen nur, wenn Wille selbst noch dient und dem Verlauf der Farben damit Raum baut für die Lust zu schöpfen und zu sein.

#Meditationes

Der Sprung in die eigene Tiefe

Nur der prinzipiell unmögliche Standpunkt ohne deduktive Brücken kann die Freude der wendenden Figur hervorbringen. Nichts lieben als diese kann Kunst sein. Schwung und Temperatur tragen nur bis an die furchteinflössende Grenze zu Sprung, Flug, Vernichtung und Geburt.

#Meditationes

Escher meets Luhmann

Über den Brunnenrand gebeugt werde ich gewahr, das sich Sätze in einer endlosen Kette von maultierartigen Wörtern bis zum Horizont der eigenen Existenz erstrecken. Karawanen der Bedeutung die sich treffen, kreuzen und mitunter vereinigen um ein Netz zu bilden, an dessen Knoten Herbergen mit unterschiedlich genutzten Brunnen errichtet sind.

#Meditationes

Kleine Dämmerkunde

Imagination ohne die Lichtung, von der aus wir die rhetorische Differenz sein können die erfrischt, spielt und wagt sich nicht selbst. Im Dämmer der umgebenden Wälder wird dumpfer Reigen für Tanz gehalten. Das uneinlösliche Versprechen jeden Reigens kann durch einen weiteren nicht eingelöst werden, macht nur schläfriger. Nur zwischen Ende und Neubeginn kann die Lichtung gehört werden. Zwischen Echo und Ruf zu unterscheiden ist Lichtungssinn.

#Meditationes