Kassensturz

So, nach den drei weiteren Ergebnissen heute Nacht und einem kurzen Snippet von Richard Socher (den nichts hier halten konnte. Warum bloss?!) komm ich innerlich wieder zu meinem Gedanken des digitalen Partikulargerichts zurück.
Abgesehen von der dräuenden Frage: „Was wird aus uns denn unter diesen Bedingungen?“ drängen sich mir einige spontane Fragestellungen zwischen persönlicher Motivik und Epistomologie auf:

Was da zunehmend ganz real wyrd ist eine Analytik der persönlichen Motive, wenn sie nicht auf Wahrheit als Leitcode ausgerichtet sind. Wer in seinem Leben eher auf Geld oder Macht oder andere symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien optimiert hat wird transparent für andere. Das heisst das diese Medien nicht wirkungslos werden, aber transparent(er). Ich weiss, Hypothese. Vielleicht auch Hoffnung. Bestenfalls die Chance eine Utopie zu realisieren, die so alt wie die Aufklärung ist.

Das Socher-Snippet: „People underestimate the crazy complex combinatorial space of already existing ideas.“

Die Tür zu diesem crazy combinatorial space, der durch die parallele Verfügbarkeit allen Wissens per AI zur Verfügung steht, wird in den nächsten Monaten in allen Wissenschaften langsam und dann immer schneller in einer Rückkopplung geöffnet werden.

Ob Populisten, Wellenreiter oder Bullshitter: sie alle sollten AI fürchten. Tun sie wahrscheinlich auch und werden versuchen das unter ihre Kontrolle zu bekommen. Siehe Eric Schmidt mit der Begriffsbildung AI sei eine „Imperiale Technologie“. Schauder. Dystopie on steroids.

Da setz ich all mein Hoffen auf die unaufhaltsame Rückkopplung im combinatorial space, der vielleicht Platons philosopher king etablieren könnte.

Disclaimer wie immer: hingedudelte Morgengedanken, vom cognitiven Djinn der eigenen Wahl aufdröselbar. Mach ich NACH dem Schreiben auch immer. Vielleicht springt er ja auch hier in die Kommentare. Guten Morgen!