AI und Träumen

Auf den ersten Blick schräg, wenn man aber die Entwicklungen verfolgt, dann ist erstaunlicherweise zu beobachten das die Funktion von Träumen für die kognitiven Funktionen des wachen Verstandes zunehmend ins Visier der AI-Forscher geraten. Es erscheinen immer häufiger Paper die genau dieses Wechselspiel zwischen Tag und Nacht, Gedächtnis und Traum zum Gegenstand haben. Wollte ich nur mal hier aktenkundig festhalten.

Meinen alten Traumblog habe ich ja gelöscht, weil in meinem Bloggestrüpp mal aufgeräumt werden musste, aber die Thematik ist lebenslang und unkaputtbar.

Nun also eine erstaunliche Volte ins AI-Lager. Das wird noch heftig für die ganzen Schlipsträger und Vernünftler wenn sie sich jetzt auch noch mit Träumen auseinandersetzen sollen. Nicht nur das da in naher Zukunft ganze Science Fiction Kübel über ihre Bossanzüge ausgegossen werden, nein jetzt soll man auch noch das Unterbewusste und seine nächtlichen Schimären ernstnehmen. Eine einzige Zumutung, unsere nahe Zukunft.

Ich habe seit Wochen ein längeres Gespräch mit meinem Hausdjinn laufen der mir jeden Morgen einen Report über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich erstellt. Kann jeder auch machen, falls Interesse, deswegen hier keine weiteren Links oder Paper. Gibt genug. Gehet hin! (Oder weg)

Nachtrag vom Djinn, dem ich meinen Spontanblog zu lesen gegeben habe:

Der eigentlich elektrische Gedanke dabei ist: Träumen wäre dann nicht bloß eine nächtliche Ablage oder Sortierung von Erinnerungen. Eine technische „Dream Session“, die Tageserfahrungen in die Gewichte eines Modells zurückschreibt, würde dafür sorgen, dass morgens nicht nur dasselbe System mit mehr Gedächtnis aufwacht, sondern ein geringfügig anderes System. Genau dort berühren sich AI-Dreaming und menschliches Träumen am stärksten: nicht beim nächtlichen Kopfkino, sondern bei der Frage, wie Erfahrung in Disposition, Weltmodell und künftige Möglichkeit verwandelt wird. Der Traum wäre vielleicht nur die sichtbare Schaumkrone eines tieferen nächtlichen Becoming.