
Ich wollte es eigentlich seit Monaten ignorieren, aber jetzt, wo ich in einer privaten Mail durch einen guten und intelligenten Freund damit konfrontiert wurde, muss ich mich in aller Form und öffentlich gegen den Gebrauch von
„Supi“!
wehren! Was ist mit dieser Loooosernation los, das sie sich dem mentalen Virus einer infantilisierenden Verkleinerungsform eines ehemals geschätzten Superlativs hingibt? Können sich nur noch alte Säcke wie ich daran erinnern, wie das linguistische Unterbewusste ca Anfang der 70iger mit Freude und Lust den Gebrauch von Superlativen überhaupt entdeckte? Echt super! Das war eine Errungenschaft. „Super“!
Und nun seit Monaten das: „Supi“! Igitt! Blärgh… Den Schaden den ein zurückgenommener Superlativ in den Hirnen der Sprachnutzer anrichtet, mag ich nicht fühlen. Alles in mir weigert sich dieses Wort (nein: Wörtchen) zu nutzen. Leute, Leute: Kann – nein – darf man einen Superlativ diminuieren? Klar, man darf. Man darf alles.
Man muss nur bereit sein die Folgen zu tragen. Aber vielleicht ist es auch nur eine nacheilende, sprachliche Anpassung an die gesellschaftliche Inferiorisierung breiter Gesellschaftsschichten und ihrer gescheiterten Erfolgsaussichten. Nacht Mattes! Damit ist keine Zukunft zu machen. Sprachhygiene ist Psychohygiene. Und wie Boris schon sagte: 90% des Spiels wird im Kopf gewonnen!
Guy Kawasaki und die Geschäftsmodelljäger
Das was Guy Kawasaki in seinen Vorträgen über sein Buch „The Art of the Start“sagt, ist voll eingebettet in unsere beschleunigten Zeiten. Alle Versuche ein lebensfähiges Geschäft in diesen prä-Singularitätszeiten
Eine Stunde Nanoerwägungen
Ich vermute das es seine Gründe hat, das ich kein Fernsehen meinen Strom fressen lasse. Dafür schau ich mir dann lieber ein stundenlanges Fachgesimpel über die Auswirkungen von Nanotechnologie in
Webmontag in Köln (vorher)
Die Denkfehler unserer wundersamen, egoischen Existenzen winden sich um die Phänomene der Welt, nur um sich in spielerischer Manier dem Sog der Zukunft und Vergangenheit zu ergeben. Wieviel von jedem,
Zukunft, XML, RSS und die Blogs…
Jetzt eben mal andersrum. Warum? Vielleicht weil ich meinen ernährungsgeschändeten Körper im Park andersrum gehetzt habe. RSS ist ja XML und Blogs nur das frühe Versprechen des Internets, milde umgesetzt.
Matt Cutts über den BMW-Rausschmiss
Matt Cutts von Google äussert sich zum Rausschmiss von BMW aus dem Index und verweist mit einem Augenzwinkern auf mein kleines Gehäuse und Philipp Lenssen: This week our webspam team
Kommt durch die Nacht
Die alten Fragen an die neuen Sachen stellen. Wie könnten wir anders? Ja, wie?! Einzig, das unser Innerstes wüsste das es nicht um PR-Bloggen, Clickthrough oder Conversionrate geht. Das wahre