Seltsamerweise nahm alles seinen Anfang an meinem Geburtstag, dem 1. Februar. Ich telefonierte mit Rainald und unser mäanderndes altes Männergeschwätz berührte auch das altbekannte Problem der BMW-Doorwaypages. Plötzlich fiel mir ein reverses Geburtstagsgeschenk ein: frag doch mal Philipp Lenssen ob er diese olle Kamelle kennt. Mail 11.50: „Hast Du schon mal über die BMW-Doorwaypages geschrieben?“ Lang und kurz, hin und her: 14:28 wars bei Google Blogoscoped draussen. Mich hat erstaunt wie so etwas monatelang zwar bekannt aber folgenlos bleiben kann. Bei Abakus gab es seit November einen Thread darüber, der allerdings in zynisch resigniertem Abwinken vertrocknet war. Nach dem Motto: Die Kleinen fängt man, die Großen lässt man laufen. Ich schätze einige der Forumsteilnehmer können den Googlespamreport mitlerweile rückwärts aufsagen.
Der Nachmittag verstrich, und Mario hatte sich in der Zwischenzeit an Philipp drangehangen, von dem langsam ein paar Leser eintrudelten. Bei mir gabs allerdings zu dem Zeitpunkt nichts darüber zu lesen – vor allem nichts auf englisch. Wozu auch? So funktionieren Nachrichten nicht. Sowas muss ein A-Blog bringen. Bei mir wäre es ein weiterer umfallender Sack Zement in Wyrd-Land gewesen. Am späten Abend telefonierte ich dann nochmal mit Mario und in der Ahnung, das sich da was anbahnt, knüllten wir uns im Schmitz-Katz bei ein paar Bier zusammen. Und dann noch ein paar. Ehrensache, das wir mal wieder als letzte Gäste gingen.
Der Donnerstag verstrich mit tröpfelnden Referrern, einem leichten Kater, den üblichen Sorgen, chatten mit Lu und einem weiteren Beitrag von Mario, den ich drängte Johnny anzustossen etwas darüber zu bringen. Der war natürlich schlecht erreichbar, weil seine flexible 2006-Existenz Autobahnbesichtigungen beinhaltet. 13:26 schliesslich etwas auf Spreeblick.
Donnerstagabend dann krytische Andeutungen vom Inschenjör aus Mountain View. Da kütt was. Schliesslich Samstagmorgen gegen ca 11:00 Uhr: „Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – site:bmw.de – übereinstimmenden Dokumente gefunden.“ Meiner Treu! Sie hatten es getan! Der Rest ist Geschichte und die nimmt, wie wir alle wissen immer ihren Anfang bei Spreeblick ;-).