Zukunft als Untermenge von Zukünften

Das muss 1997 oder 98 bei einem Vortrag gewesen sein, das ich diese Folien den armen Zuhörern präsentierte. Ich erinnerte mich daran weil Andreas Stuhlmüller heute einen verwandten Gedankengang entwickelt hat.

Unsere Zeit ist davon geprägt, das durch die beschleunigte Zunahme der möglichen Zukünfte sich sehr viel Konfliktpotential im Raum der wünschbaren Zukünfte ansammelt. Gleichzeitig sinken Zukünfte die noch vor 20 Jahren nur denkbar waren in den Bereich der möglichen Zukünfte ab. Wer da als Privatperson, Institution oder Firma nicht seinen Entscheidungsraum dahingehend anpasst, das aus den gestern nur denkbaren, morgen schon wahrscheinliche Zukünfte werden, wird ge-Tofflert.