Peter Thiel spendet 3,5 Mio $ an die Methusaleh Foundation

Peter Thiel, der ein bischen Klimpergeld aus dem Verkauf von PayPal an eBay übrig hat, spendet 3,5 Millionen Dollar an die Methuselah Foundation. Darüber hinaus will er bis 2009 auf jeden Spendendollar 50 Cent drauflegen.

Thiel ist heute Gründer und Managing Member von Clarium Capital, die auch dem Singularity Institut Obdach gewähren. Damit wird Thiel langsam zum herausragendsten Förderer der brisantesten und konstruktivsten Forschungszweige auf diesem Planeten: radikale Langlebigkeit und allgemeine künstliche Intelligenz (AGI), noch weit vor Kurzweil, der mit schlappen 5050$ beweist auf welches Pferd er wirklich setzt.

Nur indem man die Lücke zwischen Wissenschaftlichkeit und Vision mutig überspringt, kann man Wetten auf die Zukunft gewinnen. Alle anderen werden bloss recht behalten.

4 Gedanken zu „Peter Thiel spendet 3,5 Mio $ an die Methusaleh Foundation“

  1. … und Aubrey selbst gibt nur $293.70?

    Die globale Waffenindustrie ist effizienter, wenn es darum geht, Geldkreisläufe, Forschung und Anwendung zu synchronisieren. Ein zynischer Gedanke, zugegeben. Aber er drängt sich mir auf.

    Wetten auf die Zukunft?

    1 EUR auf den Sensemann

  2. „zum herausragendsten Förderer“ – bei zusätzlichen 3.5 Mio? Das sind doch absolute Peanuts, soviel kriegen doch hunderte Projekte allein in Deutchland. Was kann man damit kaufen? Einen Guten Wissenschaftler samt Ausstattung, zwei drei Hiwis und ne Sekretärin für wie lange? Drei Jahre? Fünf? Sicher nett, aber man solle doch nun nicht so tun, als würde der gute Thiel allein den Planeten (oder die Alzheimerkranken) retten… 🙂

    Gruß, Martin

  3. “zum herausragendsten Förderer” von was? Radikale Langlebigkeit und allgemeine künstliche Intelligenz (AGI). Nicht unbedingt durchschnittliche Projekte, für die man mal so eben ein paar Mio Forschungsgeld nachgeschmissen bekommt. Im Gegenteil. Das Geld ist ja gebunden an Forschungsbereiche, die so hypothetisch sind (SENS) das da eben nicht jede Woche 3 Mios abregnen. Was für den einen Peanuts sind (Unwort des Jahres 1994), kann für andere den Unterschied zwischen Ruin und Erfolg ausmachen.

  4. Zur Klarstellung: Dass ein paar Mio segensreich für ein Projekt sein können – völlig d’accord. „Für mich“ sind das auch keine Peanuts in dem Sinne, dass ich sie stiften könnte, das war lediglich im Vergleich zu Leuten wie Warren Buffett und ihren Spenden gemeint. Und zugegebenermaßen mit etwas übertrieben genervten Unterton, ob der weiter andauernden Superlativ-Inflation in der Singularitätsgemeinde (so man es so nennen mag) rausgerotzt… sorry, ich hatte gerade vorher den Eintrag zu Voss und seinen 3 Jahren gelesen und war immer noch etwas am Grinsen. Darüberhinaus sind Unwörter natürlich die einzig wahren Wörter. 😉

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