Fragen zur Traumarbeit

Im Fundus meiner digitalen Vergangenheit habe ich diese Fragenliste zur Traumarbeit gefunden. Wer je mit Träumen gearbeitet hat weiss das eine Sammlung von Fragen an den manifesten Trauminhalt die Arbeit mit dem Traum sehr strukturieren kann. Die Liste ist im Laufe von 20 Jahren entstanden und aus verschiedenen Quellen befruchtet worden.

7 Gedanken zu „Fragen zur Traumarbeit“

  1. Ich hätte gerne eine Begriffserklärung der Traumarbeit!
    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist traumarbeit die
    umwandlung vom latenten in den manifesten traum, aber es ist
    auch die arbeit mit träumen gemeint (traumtagebuch führen usw)
    Stimmt es, dass Traumanalyse und Traumdeutung das gleiche sind bzw
    das gegenteil von der Traumarbeit?

    hab matura über dieses thema, bräucht also hilfe! danke!

  2. Hm. Gute Frage(n). Ich für mein Teil tendiere dazu „Traumarbeit“ als umpfänglicher zu betrachten als „Traumanalyse“ oder „Traumdeutung“. Jemand der mit seinen Träumen „arbeitet“, lebt mit ihnen in einem ständigen Dialog und versucht so die Bilder-Welt seines Unterbewussten zu verstehen und daraus für sein Tagleben Schlüsse zu ziehen. Traumanalyse oder -deutung finden in diesem Sinne oft ein Ende, während Traumarbeit eine lebensbegleitende Haltung ist. Was die Umwandlung vom manifesten in latenten Trauminhalt angeht, so ist das ein Prozess der in Analyse, Deutung oder Arbeit gleichermassen gefunden werden kann. Hoffe das hilft! 😉

  3. Ich habe gestern das 1. mal versucht vom wachzustand in den traumzustand hinüber zu gleiten.dabei habe ich folgende technik angewendet: ich habe mir vorgestellt, dass ich ein treppenhaus runterlaufe und jedes stockwerk eine ziffer hatte.ich habe von 100 runtergezählt und ab und zu „ich träume“ gesagt. ich habe gemerkt,dass alles noch schwärzer wurde und mein atem immer schneller wurde.außerdem fing mein herz an zu rasen.das hat mir angst gemacht und ich hab die augen wieder geöffnet.ist das gefährlich oder normal,dass der herzrythmus schneller wird?
    lg chrissi

  4. Dieses hinübergleiten bei Aufrechterhaltung des Bewusstseins ist mir leider nie gelungen. Hohe Schule! Das mit dem Herzklopfen ist wohl relativ normal. Ich erinnere mich an meinen ersten Klartraum: Der war vor Aufregung so kurz das ich nur grade erkennen konnte, das es einer war, dann sass ich auch schon hellwach mit klopfendem Herzen senkrecht im Bett! Die Aufregung hat sich dann später gelegt. Man gewöhnt sich an (fast) alles. 😉

  5. hey siggi!
    kannst du denn mittlerweile länger in deinen wachträumen verweilen?wie lange kann das ungefähr dauern?wie bei einem normalen traum?

  6. ach!noch eine frage:schläft man in diesem wachtraum dann über haupt?damit meine ich,ist man am nächsten tag ausgeschlafen oder fühlt man sich so,als ob man nicht geschlafen hätte?

  7. Das Posting zum Luziden Traum ist übrigens hier -> (Nur für die Buchführung 😉 )
    Damals hab ichs wohl nach einiger Zeit auf eine Traumlänge gebracht, was mich aber viel Arbeit gekostet hat, wie ich zugeben muss. Da ist wohl jeder unterschiedlich begabt für.
    @Schlaf & Erholung: Einige Traumforscher nennens auch „paradoxen Schlaf“, weil eben die Gehirnwellen auf Wachbewusstsein hinweisen, und alle sonstigen physiologischen Hinweise auf Schlaf. Ich persönlich habe mich nach einem Klartraum immer sogar tiefer erholt gefühlt als nach normalem Traumschlaf. Ob das die Wissenschaft erlaubt, weiss ich nicht 😉

Kommentare sind geschlossen.