Monats-Archive: Februar 2006

Trittstufen

Das Panoptikum der menschlichen Leistungen ist für den, dessen eigene Existenz Anfang und Ende ist, ein Sturzbach unverbundener Perlen, die auf die Schnur seiner Interessen gefädelt werden können. Wer allerdings aus sich heraustritt, findet eine Schnur, die durch alle Werke hindurchschimmert und sich selbst befruchtend Trittstufen bildet, die den trägt, der sich vergisst. Selbstvergessen ergreift… Weiterlesen…

Handelsblatt Bloglesung: Rücksturz in die Tagebuchdefinition

Mit aller Macht füttern da einige Zeitgenossen die unbedarfte Definition, Blogs seien diese Tagebücher im Internet. Die immer gleichen 3 bis 6 Zeitgenossen werden dazu penetrant durch die Republik gereicht und dürfen ihre Boulevardtexte vorlesen. Bizarr. Das Handelsblatt auf der anderen Seite kann natürlich nicht den Eindruck aufkommen lassen, Blogs könnten eine ergänzende, gar alternative… Weiterlesen…

Beschleunigungsbeispiel: OneBillionMazes

Das Beispiel mag trivial erscheinen, demonstriert aber wunderbar wie technologische Beschleunigung zur Vernichtung einer ganzen Industrie führt. In diesem Fall der Markt für Labyrinthe. Wenn vor OneBillionMazes sich Anbieter mit tausenden Labyrinthen brüsteten, dann war das gleichzusetzen mit einer fast marktbeherrschenden Stellung. Nach OneBillionMazes grenzt es an Lächerlichkeit. Von dieser Sorte sind Geschäftsideen, die dem… Weiterlesen…

Morphologische Fragen zur Zukunft

Die überraschenden Erscheinungen auf dem gesellschaftlichen und technologischen Feld, das wir Zukunft nennnen, sind das Ergebnis ständiger Rekombination und Feedbacks aller Teilbereiche von Wissenschaft und Technologie untereinander. Überraschung resultiert einerseits aus Uninformiertheit, andererseits aus fehlender Vollständigkeit. Beides ist jedoch immer das Ergebnis einer emotionalen Bindung an ein Spezialthema, mit all seinen kleinen und großen Dramen.… Weiterlesen…

Zukunft für Alle

Ja sie kann anders sein, unsere Zukunft. Anders als die von Milliarden, die vor uns je in eine grau-grauselige Zukunft erwachten. Jeden und jeden Morgen und das für ein paar wenige Jahrzehnte. Die größte aller politischen Forderungen, die wir stellen können ist: Utopia für alle! An diesem Allquantor scheiden sich nämlich die Geister. Darin liegt… Weiterlesen…

Lager

Seit über einer Woche wispert eine Nachricht in meinem Hinterkopf, die ich eigentlich nicht verstehe. Oder nicht verstehen will. Zumal die Nachricht selbst im Land, das davon betroffen ist, keine große Empörung hervorgerufen hat. Also was geht es mich an? Vielleicht weil der Begriff „Lager“ in Deutschland einen anderen Klang hat? Man stelle sich hypothetisch… Weiterlesen…

Singularity Summit an der Stanford University

Am 13. Mai von 9 bis 17 Uhr organisiert das Singularity Institut an der Stanford University ein Singularity Summit. Das Thema dürfte klar sein. Wenn ich nicht gerade Termine in Tokio hätte, wäre ich sehr neugierg darauf, was in einem Raum verhandelt werden kann, in dem sich neben anderen illustren, zukunftsrelevanten Personen zur gleichen Zeit:… Weiterlesen…

Zur Differenz von “Schnell” und “Beschleunigend”

Eine Nachricht die schnell sein will, kann oder muss, stabilisiert einen Status Quo. Im Wettlauf um die Schnelligkeit, vulgo Aktualität, zählt die Diffusionsfähigkeit der Nachricht oder Information. Schnelle Nachrichten oder Informationen müssen das Pathos der endlichen Spiele (siehe JP Carse) perpetuieren. Beschleunigende Nachrichten oder Informationen etablieren ein neues Niveau, sind somit grundsätzlich. Die grundsätzliche Natur… Weiterlesen…