29.April 2005
Tumb oder taub
...was wyrd, Prä-Singularität, Sonstwas, Soziologie - 1 Kommentar » 10:28 pm
Die Taubesten sind selten die Tumbesten. Tumbe sind selten taub. Und jetzt potenzieren wird das hoch Internet.
23.April 2005
Geschichte
...was wyrd - 3 Kommentare » 8:52 pm
Die Lust an Geschichte resultiert auch aus dem Erstaunen, unter welchen Bedingungen Menschen die ewig gleiche Empfindung der Notwendigkeit den momentanen Forderungen nachkommen zu müssen, nachkommen. He, he nachkommen zu müssen nachkommen. Lass ich mal so.
Wühlen sich durch die Tage und haben nur Ohren für die Illusionsdirektoren. Treppauf, treppab. Türen auf, Türen zu. Dieses Symbol der Geschäftigkeit gibts ja schon länger. Chef-Türen, Ofentüren und Schlafzimmertüren. Jede Bewegung führt bestenfalls zu einer Vedichtung, die das Illusionspublikum gutheisst. Und morgen ist auch noch ein Tag - in allen Jahrhunderten…
21.April 2005
Spontanität ist ein langwieriges Geschäft
Musik - Kommentieren » 1:31 pm
Und erfordert meist jahrelange Vorbereitung. Die Ergebnisse können mitunter kurz sein (370k Mp3).
Die Gunst der Stunde…
Musik - 7 Kommentare » 1:01 pm
..nutzen. Hin und wieder ist Musik machen wie ein Gespräch mit sich selbst (800K mp3) bei dem sich die Beteiligten verstehen. Aussenstehende sind in solchen Momenten schnurz.
Bluestorso
Musik - Kommentieren » 12:21 pm
Leider hat sich da für Millisekunden ein Gröövchen eingeschlichen. Gerade noch erträgliche 700k MP3
Impromahlzeit, groovefrei
Musik - Kommentieren » 11:19 am
Frisch aus den Saiten, groovefrei auf den Feed. Garantiert HippeHoppe freie 500k. Fettfrei und verrauscht.
19.April 2005
Ich hör euch atmen!
Singularität, Sonstwas - 8 Kommentare » 9:45 pm
Meiner Treu! Seit heute morgen fast 40 Hits aus der Wikipedia alleine auf die Kategorie Singularität. Und fast alle clicken sich schweigend bis ins letzte Bäuerchen runter. Ey, ich beiss nicht und hier gibts sowas wie ne Kommentarfunktion! ![]()
Die Singularität in der Wikipedia
Singularität - 3 Kommentare » 12:21 pm
Die technologische Singularität ist ein Szenario von vielen anderen, mit einer gewichteten Wahrscheinlichkeit die wir nicht kennen. Es ist kein Determinismus. Was allerdings mit einem gewissen Determinismus abläuft ist die Entwicklung hin zu immer unwahrscheinlicheren Strukturen. Wie absurd hohe Privatvermögen, Mikroprozessoren, Software, Nanotechnologie.
Darum halte ich die Entdeckung das 98% der Einkommen so zufällig verteilt sind wie Moleküle in Gasen, die maximale Entropie anstreben für fundamental. Und bedeutet das Fortschritt hin zu immer unwahrscheinlicheren und komplexeren Strukturen - nichts anderes wäre eine technologische Singularität - einen Preis hat: steigender GINI-Index, zufällige Einkommensverteilung und kaum steuerbare Lebensziele. Der Widerspruch zwischen Phäno- und Genotyp wird in Lebensläufen ausgetragen, die immer häufiger nicht Herr ihrer selbst sind.
17.April 2005
Auf der Suche nach dem Gleichgewicht
Events, Soziologie, Wirtschaft - 1 Kommentar » 11:40 pm
Die Vertreter der Fusion aus Physik und Ökonomie trafen sich vom 15 bis 19 März in Kalkutta und tauschten sich über die Ergebnisse in der Econophysik aus. Prinzipien und Gesetzmässigkeiten der Physik werden hierbei auf die Ökonomie angewendet.
Bisher versuchte man Einkommensverteilungen mit der Pareto-Verteilung zu erklären, was aber nie so recht klappte, da die Daten sich unten rum nicht recht der Kurve unterordnen wollten. Mit der sogenannten Boltzmann-Gibbs Verteilung klappt das hervorragend. Einziger, demütigender Nebeneffekt: Die Verteilung des Einkommens in den unterschiedlichsten Gesellschaften ist dabei am besten erklärbar, wenn zufällige Prozesse unterstellt werden, die exakt denen in einem Gas gleichen, in dem die Bewegungen der Moleküle dafür sorgen das das System sich auf einen Zustand maximaler Entropie hinbewegt.
Wenn allerdings keine Korrelation zwischen irgendeinem persönlichen Merkmal und dem Einkommen besteht, folgt daraus das wir uns in Verdienstangelegenheiten nichts selbst anrechnen können. Alles hätte auch anders kommen können. Ein einzelnes Atom im Gas Gesellschaft kann zwar rückblickend von sich behaupten es nur auf Grund seines Fleisses soweit geschafft zu haben, vergisst dabei aber wieviele andere mit dem gleichen protestantischen Einsatz ein gänzlich unterschiedenes Einkommen beziehen. Und zwar ein zufällig unterschiedliches Einkommen.
Alle Erfolgsgurus der letzten 100 Jahre konnten an dieser Dynamik nichts ändern. Im Gegenteil: Die Gruppe derer die zu der unteren (<100k), von der Boltzmann-Gibbs Verteilung regierten Menschen gehört, ist in den letzten 40 Jahren in den USA, Japan oder Westeuropa größer geworden.
Was bedeutet es, wenn die Höhe des Einkommens unter ca 100k nicht planbar ist, weil der Zufall regiert?
Die herkömmliche Ideologie hämmert uns täglich ein das eine direkte Korrelation zwischen Aufwand und pekuniärem Ergebnis besteht. Kann aber nicht erklären warum vielen Tüchtigen noch nicht mal das Glück winkt. Im Gegenteil. Jeder weiss von Fällen zu berichten wo jemand trotz Defiziten auf allen Kanälen im Porsche vorfährt.
Diese irritierenden Wiederlegungen der protestantischen Leistungsethik haben aber noch nie das tiefe Gefühl der Schuld und der Selbstbezichtigung verhindern können, das die meisten Menschen umtreibt wenn sie über ihren Verdienst nachdenken.
Die Entdeckung, das die ökonomischen Gefilde unterhalb 100k vom Zufall regiert werden, kann das ändern! Ohne hohe Seminargebühren. Ohne esoterisches Geschwafel. Ohne hunderte, unterhaltsame Stunden auf der Sonnenbank oder Feuerlaufseminare. Einzigste Nebenwirkung: Die demütigende Einsicht auf die Höhe des eigenen Einkommens keinen Einfluss zu haben, weil der Zufall regiert.
Was bleibt übrig? Alle Ziele, die nicht an ein Einkommen gekoppelt sind. Infit, statt Outfit. Sinn statt Sachen. Glück statt Geld. Freude statt Schuld.
11.April 2005
Impro mal wieder
Musik, Sonstwas - Kommentieren » 6:20 pm
Es könnte sein das ich sowohl Mingus als auch Monk falsch verstanden und mich derweil an Piazolla verschluckt habe. Was der Rheinländer so verbricht, 400kMp3…