Monats-Archive: April 2004

Teilhard de Chardin, Mein Universum, 1924

Oh ja! Es ist sehr dunkel vor uns! Und die Sterne sind nicht mehr da, wenn es darum geht, den Standort im Universum zu bestimmen. – Etwas jedoch scheint gewiß. Das Geräusch der Wogen, das wir vernehmen, ist nicht nur das ungeordnete Schlagen der Fluten gegen die Flanken unseres Schiffes. Hinzu kommt noch das besondere Rauschen des Wassers unter dem Kiel. Das Land, dem wir entgegensegeln, ist vielleicht unbekannt. Das ist unwichtig. Auf jeden Fall sind wir nicht ein nach dem Zufall treibendes Objekt. Es gibt einen Sinn der Dinge. Wir kommen voran. Wir schreiten voran.

Das 1000$-Genom

Dieweil man in die eine Richtung starrt und versucht die Richtung des heranstürmenden Büffels zu kalkulieren (schlau, schlau!), hört man plötzlich aus entgegengesetzter Richtung ebenfalls das unverwechselbare Getrommel des Fortschritts. Auf vielen Beinen. Die Gen-Gemeinde will das 1000$-Genom. Während es jetzt 10 Mio oder mehr kostet ein Säugetier zu entziffern, soll der Vorgang in 5… Weiterlesen…

Lineare Kreativität ist tote Kreativität

Dieser Hinweis auf eine kreative Katastrophe lässt mich grübeln. Edward DeBono gilt gemeinhin als der Vertreter praktikabler Kreativitätstechniken. Weltbestseller und Kreativität als Schulfach in Venezuela gehen auf seine Rechnung. Was mir jedoch in dieser Gesprächsrunde auffällt ist der eklatante Mangel etwas zu visionieren, das von exponentiellen Funktionen beherrscht wird, wie zum Beispiel Moores Law. Die… Weiterlesen…

Ralph Waldo Emerson, Selbstvertrauen

„…Es wird eine Übereinstimmung auch in den verschiedenartigsten Handlungen geben, wenn sie nur jede zu ihrer Zeit ehrlich und natürlich sind. Da sie einem Willen entspringen, werden die Handlungen harmonisch sein, wie ungleich sie auch erscheinen mögen. Jene Unterschiede verschwinden in einiger Entfernung und Gedankenhöhe aus dem Blick. Eine Tendenz vereinigt sie alle. Der Kurs… Weiterlesen…

Timeline aus der Vergangenheit

Aus den Tiefen meiner digitalen Archive. Ein Diagramm das ich circa 1997 aus Anlass einiger Vorträge über die technologische Singularität entworfen habe. Einiges war damals schon klar vorgezeichnet, einiges ist wieder vom Radar verschwunden wie z.B. Hugo deGaris und seine BrainBuilderei. Plattenspeicher: unterschätzt. Der Robotikstrang müsste heute weit in den Vordergrund gerückt werden, sowie alle… Weiterlesen…

Kollektive Intelligenz

Die Frage die hinter all dem lauert ist ja doch: Lohnt es sich in dem Sinne, das eine Emergenz kollektiver Intelligenz durch das ganze Blog- oder Sonstwas-Theater entsteht und kann diese (hypothetische) kollektive Intelligenz sich dabei erhöhen? Wenn durch den Trend zur Öffentlichmachung jedweden geistigen Gutes lediglich das Blödrauschen erhöht würde, könnte man auf noch-nicht-mal-ignorieren… Weiterlesen…

Vom Ende her denken

Die Bedeutung eines gegenwärtigen Details ergibt sich immer aus dem Ende, zu dem es beiträgt. Wenn wir davon ausgehen das Blogs recht hölzerne, prähistorische Werkzeuge auf einem Weg sind, dann stellt sich dringend die Frage: Zu welchem Ziel tragen sie bei? Meine Antwort: Kommunion. Oder sowas. Teilen dessen, was man aus der Gesamtheit des eigenen,… Weiterlesen…

Rumi

„Humankind is being led along an evolving course…and though we seem to be sleeping, there is an inner wakefulness that directs the dream, and that will eventually startle us back to the truth of who we are.“ – Rumi, aus „The Dream That Must Be Interpreted“ Weiterlesen…

Indiz 23-12

Wundersam folgerichtig das in der Gemeinde des Knowledgemanagement die Diskussion um „Trust“, Vertrauen und seine Funktion im Wissensfluss lange Threads auslöst. Natürlich kann das nicht unerwartet sein. Abgesehen vom formalisierbaren Aspekt der Wahrheit ist da ja die Frage des Kanals. Und wenn der biologisch ist, landet man beim Thema. Was folgt daraus? Firmen die sich… Weiterlesen…