10 Technologien für die Watchlist

Die Jahresanfangsliste vonTechReview. Was wird die Linearität des technologischen Fortschritts in den nächsten Jahre verhindern?

  • Universelle Übersetzung:Darauf warten wir seit Jahren. Sprache rein, fremde Sprache raus. Das es bisher nicht geklappt hat, heisst nicht das es nie klappt. Demnächst im Händi.
  • Synthetische Biologie: Eines der Endziele wäre die gesteuerte Programmierung von Stammzellen in jede gewünschte Zellform. Nichts für Heilpraktiker.
  • Nanowires: Für so viel verwendbar das den Venture Kapitalisten der Mund wässerigst wird.
  • A href=“http://www.techreview.com/articles/emerging0204.asp?p=5″>Bayesian Machine Learning: Aus komplexen, unscharfen Daten Schlüsse ziehen. Etwas für Fachleute oder demnächst Maschinen.
  • T-Rays: Terahertz-Strahlung. Anwendungsbereiche in Diagnose und Testing.
  • Distributed Storage: Verteilte Daten und ihr Abgleich übers Internet. Backup und Crash weden History.
  • RNA Interference: Wie wechselwirken die RNAs in den Zellen? Im Falle von Gesund- und Krankheit.
  • Power Grid Control: Einfache Sparmassnahmen.
  • Microfluidic Optical Fibers: Tuning der Glasfasern durch Flüssigkeiten. Zurück zur Röhre.
  • Personal Genomics: Beschränkung auf die persönlichen Abweichungen in den Genomen macht die Sache einfacher und praktikabler.
  • Next-Big-Thing-Heuristik

    Gibt es Kritierien nach denen man entscheiden kann welche Technologie das nächste Wochenende überleben wird?Ü�ber dieser lebenswichtigen Frage sind schon Ehen zerbrochen. Firmen sowieso.
    Tim Bray hat ein paar Indikatoren abgesondert mit denen man eventuell die Spreu vom Weizen trennen kann.

  • Management support: Macht es einen Unterschied ob die Technologie durch die Vorder- oder Hintertür ins Licht gehievt wurde?
  • Investor support: Ist der Investment-Dollarstrom ein prädikativer Erfolgsfaktor?
  • Standardization process: Ist die Standardisierung oder ihr fehlen ein sinvolles Tool um das Neue zu beurteilen?
  • Technical elegance: Sollte technische Eleganz ins Urteil einfliessen?
  • Offensichtlicher ROI: Ist der potentielle ROI ein wichtiger Faktor?
  • 80/20 point: Perfektionismus oder „Good enough“?
  • Compelling idea: Ist die Idee so zündend das man sie anderen erzählen will? Ist das ein Kriterium?
  • Happy programmers: Was denken die Programmierer über ihr Werk? Und ist das wichtig?
  • Good implementations: Muss die Technologie gut implementiert sein? Oder ist es nicht wichtig? (siehe 80/20)
  • Nicht weitersagen

    Eine Anmerkung zu diesem Beitrag im Mehrzweckbeutel. Natürlich ist es vermessen etwas über das Jahr 2100 aussagen zu wollen. Ob es das Klima ist oder die Technologie. Jedoch. Es gibt ein paar Entwicklungen die fast besser abschnurren als Wetter, Börse oder Stuhlgang. Und alle werden von Moores Law getrieben. Zumindest bis ca 2015. Dann sehen wir weiter, aber es steht zu vermuten das es danach nicht langsamer wird.
    Das ist das kleine Geheimnis über das Michael Crichton nichts erzählt.

    Am anderen Ende

    Toshiba präsentiert ein 4Gig-Laufwerk in einem Gehäuse das fast keines mehr ist. Die Fusion von Händi, MPG-Player, Kamera und PDA scheitert bestimmt nicht am Speicher. Jetzt sind die Batterieleute am Zug. Kulturelle Auswirkungen? Bestimmt vernachlässigbar…

    Future-Puzzle

    Ich glaube nicht das wir in voller Konsequenz ahnen auf was wir uns eingelassen haben. In den letzten Tagen gehen mir immer wieder 3 Fragmente durch den Kopf. Fragment Nummer 3.
    Gewiss ein Puzzel. Welches Bild ergeben diese Teile wenn man unterstellt das sie in einer Beziehung zueinander stehen? Eine Technologie die bis ca 2015 exponentiell in ihren Fähigkeiten zunehmen wird. Eine Produktivitätsrate die sich scheinbar ebenfalls anschickt exponentiell auf die Reise zu gehen. Und Produkte die in immer schnellerer Folge erscheinen, weggekauft werden und verschwinden, um ersetzt zu werden durch die nächste, noch fähigere Generation. An dieser Stelle empfinde ich einen begrifflichen Mangel. Der Vorgang ist in den herkömmlichen Kästchen und Schachteln der Betriebswirtschaft oder Volkswirtschaft nicht recht fassbar. Wenn unser Gesellschaftsvertrag auf der Basis der herkömmlichen Dynamiken erstellt wurde, dann dräut eine Neuverhandlung deren Größe wir nur aus der Reziprozität der Miniaturisierung der Gadgets ableiten können.

    Spekulatius

    Meine daily Rotation der letzten Wochen zusammengefasst zu einem Zukunftsausblick:

  • Die Speichermedien werden dieses Jahr erst recht explodieren.
  • Es werden Motherboards auftauchen die keine mehr sind weil alles in einem Chip ist.
  • Die Robbies werden wirklich ernst genommen.
  • Blogs werden in Firmen immer häufiger als Produktivitätstools eingesetzt. Wenn schon die Ami-Navy, dann…
  • Verschont uns SARS?
  • Jede Klitsche macht einen Musikdownload auf. Siehe Wal Mart.
  • RFID, RFID, RFID
  • Die Diskussion über den financial meltdown Amerikas wird zunehmen…
  • Jobless recovery buchstabieren lernen.
  • Meine Mutter wird blind.