Mentale Lerneinstellung

Wer mit mir zusammenarbeiten möchte sollte darauf neugierig sein was ich ihm oder ihr geben kann, nicht beweisen wollen was er oder sie schon kann. Das können Sachen sein, die man bei Beginn nicht erwartet hat, immer aber aus der Haltung des Nichtkönnens empfangen werden muss. Das was man kann ist in solch einer Lernsituation… Weiterlesen…

7 Tips zum erfolgreichen Üben

Übe nie mit Metronom! Übe immer sofort im Vortragstempo! Geduld ist für Pussies. Sei ungeduldig, aufbrausend und wütend, wenn etwas nicht klappt. Übe nie in Abschnitten, sondern immer alles auf einmal. Wiederhole nie etwas am nächsten Tag. Übe immer die schwierigsten Stücke im ganzen Universum. Mach Dir vor dem Repertoire viele und ernsthafte Gedanken über… Weiterlesen…

Right or Wrong

Right or Wrong

It’s more musical to be wrong and go with everybody else’s wrong and make it right from that point … than it is to stay right when everybody else is wrong … just to prove that you know where you are. … That’s actuallly a very arrogant attitude … because in trying to show your… Weiterlesen…

Robert Schumann und die innere Vorstellung

Robert Schumann und die innere Vorstellung

Ach, eigentlich liegt alles seit Jahrhunderten auf der Strasse. Man braucht die angerosteten Fundstücke nur aufmerksam zusammensetzen und sich danach richten, dann versaut man sich das Gehirn langfristig im positiven Sinne. Hier nur einmal als Beispiel die musikalischen Haus- und Lebensregeln Robert Schumanns aus dem Jahre 1850: Nicht allein mit den Fingern mußt du deine… Weiterlesen…

Helene Grimaud und mentales Üben

Helene Grimaud und mentales Üben

Leon Fleischmann, Glenn Gould, Walter Gieseking, Hermann Neuhaus – die Liste legendärer Pianisten ist schier endlos, die in verbürgten Zeugnissen den Stellenwert des mentalen Übens nicht müde wurden herauszustellen. In neuerer Zeit wird immer wieder die Pianistin Helene Grimaud dazu befragt und sie gibt auch bereitwillig Auskunft. Hier eine Stelle aus einem Interview aus dem… Weiterlesen…

Glenn Gould und der Staubsauger

Glenn Gould und der Staubsauger

Es gibt da diese legendäre Anekdote, die Glenn Gould 1964 in einer Graduiertenansprache am Royal Conservatory of Music in Toronto zum besten gegeben hat. Darin drehte es sich um einen Staubsauger und seine Entdeckung, das die – zumindest seine – innere Tonvorstellung viel mächtiger und befriedigender sein kann als jedes äussere Erklingen. Die entscheidende Passage:… Weiterlesen…

Stummes Lesen

Stummes Lesen

Der heilige Gral des Einstudierens. Man liest Noten ohne Instrument und hat eine klare auditive Vorstellung der Komposition. Auf internationalem Niveau besonders in der Klassik Standard. Da wird nicht viel Aufhebens drum gemacht. Voraussetzung ist die Ankopplung des Notenbilds an eine Tonvorstellung. Wem diese Fähigkeit nicht durch einen biografischen oder neurologischen Zufall in Kinderzeiten zugefallen… Weiterlesen…

Übemethodik – Bach und ZZ Top

Übemethodik – Bach und ZZ Top

Vor klafünf Jahren habe ich mal die folgenden beiden Grafiken angefertigt um zu visualisieren, was in einer kleinen Übesessesion vor sich geht. Angeregt wurde diese Darstellung durch das phantastische Buch Pracitcing Perfection von Chaffin/Imreh/Crawford, in dem sie die Ergebnisse der Protokollierung der Übesitzungen von Gabriela Imreh darstellen. Gutes Üben muss man lernen wobei gerade das,… Weiterlesen…

Imaginiert oder real erfahren

Imaginiert oder real erfahren

Alle 5 Sinnesdomainen können real erfahren oder imagiert werden. Können? Kannst Du wirklich? Wie klar ist die Vorstellung? Wie lang bleibt sie im Gedächtnis? In den nächsten Tagen werde ich alle möglichen Kombinationen, die jeder als eine bestimmte Fähigkeit, Anforderung oder Kontext kennt einmal durchsprechen. Einer muss es ja tun 😉 Weiterlesen…

Singen und innere Klangvorstellung

Singen und innere Klangvorstellung

Singen ist zwar eines der wichtigsten Hilfmittel zur Überprüfung der inneren Klangvorstellung, darf aber nicht dazu führen, das die Klangvorstellung vom Singen beherrscht wird. Der Ton muss sozusagen absolut hörbar sein, in jedem Timbre, jedem Klang, jedem Instrument. Wie will man sich sonst ein Schlagzeug vorstellen oder den Klang eines Instruments ausserhalb der eigenen Stimmlage,… Weiterlesen…

Leon Fleischer – Ohne Vorhören ist alles ein Unfall

Leon Fleischer – Ohne Vorhören ist alles ein Unfall

Das was Leon Fleischer da sagt, sollte für jedes anspruchsvolle Üben und erst recht für die Aufführung gelten. Ich weiss, hoher Anspruch, und in weiten Teilen erfordert das natürlich eine andere Art des Übens. Ein üben, das so weit wie möglich mit der Vorstellungskraft arbeitet. Die Grenzen der Vorstellungskraft sind die Grenzen der eigenen Musikalität.… Weiterlesen…

Geschwindigkeit und Lautstärke

Sollte ich je in einer halben Stunde jemandem etwas auf den Weg geben müssen mit maximalen Folgen für die weitere Entwicklung dann wären es nur zwei Themen: Laustärke/Dynamik und Puls. Zum Puls vielleicht später mal was. Im übrigen gelten diese Übungen für alle Instrumente. Auch Triangel, Schlagzeug und Zinken. Zur Lautsärke soviel: Ohne die vollkommene,… Weiterlesen…

Zur Phänomenologie langjährigen Übens

Etwas langjährig zu üben, mit mitunter wenig Veränderung über längere Zeiträume, braucht einen Focus auf etwas, das man am Anfang der Übung noch gar nicht kennen kann. Nach langen Zeiträumen täglicher Wiederholung taucht etwas auf, das man am Anfang der Übung noch gar nicht hätte beschreiben können. Der Focus dieses Übens muss also auf etwas… Weiterlesen…

Lennie says…

Ein kleiner, aber sehr lehrreicher Ausschnitt aus einer Dokumentation der Norwegian Broadcasting Corporation über Lennie Tristano. Think about it! You could make your fingers reproduce exactly what you felt, if you really work that. I achieved it not only spending a lot of time at the keyboard but finding ways I could make my fingers reproduce… Weiterlesen…

Al Di Meola erklärt Timing

Ich wollte schon lange auf dieses kurze, aber sehr lehrreiche Video hinweisen. Eine der häufigsten, wenn nicht die Fehlerquelle überhaupt, warum etwas nicht klingt, liegt in einem nicht vorhandenen Puls. Was keinen Puls hat, ist tot. Man kann kein Timing haben, wenn man keinen Puls spürt. Man kann rhythmische Unterteilungen (Achtel, Triolen, Sechszehntel) nicht genau… Weiterlesen…

Die Motivation Gitarre spielen zu lernen

Es gibt verschiedene Gründe warum Leute ihren Wunsch in die Tat umsetzen und schliesslich bei jemandem wie mir landen. Einige dieser Gründe führen meist nirgendwo hin, andere in eine lebenslange Auseinandersetzung mit diesem bekloppten, tollen Instrument. Letztlich lassen sich diese Gründe mal wieder in die 2 großen Gruppen der extrinsischen und intrinsischen Motivationen einteilen. Wer… Weiterlesen…

Blattspiel: Die Noten auf der e-Saite

Beim Erlernen der Noten in der ersten Lage ist es vorteilhaft systematisch vorzugehen. Erst die Noten auf der e´-Saite, dann h, g und so weiter. Dazu habe ich irgendwann einmal Blätter mit einfachen Notenfolgen zusammengestellt, die keinen kompositorischen Höhepunkt darstellen, sondern einfach nur das Blattspielen und das Erlernen des Griffbretts trainieren sollen. Download hier: Rechtsclick… Weiterlesen…