
Robert Schumann und die innere Vorstellung
Ach, eigentlich liegt alles seit Jahrhunderten auf der Strasse. Man braucht die angerosteten Fundstücke nur aufmerksam zusammensetzen und sich danach richten, dann versaut man sich
Texte über Üben und Lernen, Hören und Vorstellen, Timing und Zusammenspiel, Gitarre und Praxis – geordnet, aber nicht totgestellt.

Ach, eigentlich liegt alles seit Jahrhunderten auf der Strasse. Man braucht die angerosteten Fundstücke nur aufmerksam zusammensetzen und sich danach richten, dann versaut man sich

Leon Fleischmann, Glenn Gould, Walter Gieseking, Hermann Neuhaus – die Liste legendärer Pianisten ist schier endlos, die in verbürgten Zeugnissen den Stellenwert des mentalen Übens
Die Beschreibung des Gouldschen Staubsaugerprozesses von gestern hier mal im Diagramm. Man könnte das auch formelartig abkürzen: K/M real erfahren -> Auditiv imaginiert.

Es gibt da diese legendäre Anekdote, die Glenn Gould 1964 in einer Graduiertenansprache am Royal Conservatory of Music in Toronto zum besten gegeben hat. Darin

Der heilige Gral des Einstudierens. Man liest Noten ohne Instrument und hat eine klare auditive Vorstellung der Komposition. Auf internationalem Niveau besonders in der Klassik