Writemonkey

Aus der Dauerbrennerserie: Die unendliche Suche nach dem idealen Editor.

Mein Fokus dazu liegt eher auf dem ablenkungsfreien Schreiben. Seit ein paar Jahren bilde ich mir ein das Scrivener ganz ok ist,  muss aber bemerken das ich das Teil immer seltener aufmache. und eher zu brutal einfachen Editoren wie EditPad greife. Schwupps auf, schreiben.

Nun bin ich durch Zufall – nein, durch feedgefüttertes Dauerscannen von Blogs rund um Schreiben, Kreativität und geistiges Arbeiten über Writemonkey gestolpert. 1 Woche eingegliedert in den täglichen Workflow, Shortcut verpasst in PowerPro, und siehe es fluppt. Einige zusätzliche Funktionen, die fast an Scrivener light rankommen (wenn es das je gäbe) wie eine am Rand anzeigbare Notizensammlung sind nur gegen eine Spende über PayPal freischaltbar, aber mir war schnell klar, das dieses Tool mindestens einen Zehner wert ist. Der gute Mann reagiert auch fix und ich bin soweit erstmal glücklich. Empfehlung des Tages!

 

Visualisierung von Concept Maps

Mich mal wieder an VUE erinnert. Reinstalliert.
MindMapping war ja eher noch nie so richtig sinnvoll. Ausser in den latent kunstoiden Formen bei selig Buzan. Alles eher Outline und mit einem der vielen Outline-Töölchen leichtfüssiger machbar. Während concept mapping der ordnenden, suchenden Form des exportierten Denkens näher kommt. Ich bastel morgens mit Zungenspitze im Mundwinkel keine Mind Maps. Es sind und waren immer Concept Maps. Zentren des Denkens sind scheinbare.
VUE ist seit ummfp Jahren eines der besseren Tools hierfür. Zumal Open Source.
Hintergrund und Disclaimer: Einerseits scheine ich alle 5,3145 Jahre eine Toolsreevaluationsrunde zu drehen, andererseits suche ich ein Concept Mapping Tool das sich mit ConnectedText integrieren lässt. VUE scheint das zu können.

https://vue.tufts.edu/index.cfm
https://github.com/VUE/VUE/releases
https://github.com/VUE/VUE/releases/download/3.2.2/VUE.Windows.Release.zip
https://www.youtube.com/user/VUEProject/videos

anki – spaced repetition

Für das Langzeitgedächtnis ist Wiederholung unerlässlich. Auch wenn man Memotechniken wie einfaches Verknüpfen, Peg oder gar Major-Systeme verwendet. Mit Mnemosyne hab ich mal rumgespielt, aber es hat nie geclickt. Anki gibt es auch schon etwas länger aber erst seit 2 Jahren hab ich es wieder etwas mehr in den Arbeitsfluss gezerrt. Die Unzufriedenheit der letzen Wochen hat mich das Töölchen noch etwas intensiver nutzen lassen. We will see. http://ankisrs.net/

Work in progress

Ein weiteres Element was zum Workflow gehört ist ANKI. Ich habe in den letzten Wochen begonnen (wieder) Anki zu benutzen. Dazu gehören neue Habits. Die verdammten Tools sind ja nicht das Problem. Die dazugehörigen Gewohnheiten stehen immer im Weg, wollen sich sich nicht umbiegen lassen oder neu aufbauen.

Notwendige Gewohnheit: Jeden Schnipsel, zur NOt auch ohne auflösende Anwort in Anki reinfluten und ein größes Repository täglich für vilt 10min wiederholen. Schauen was langfristig passiert.

Was ich meines Erachtens als Gewohnheit torpedieren muss, ist das routinierte Befüllen von Facebook, G+ (sehr wenig) oder Twitter. Diese Silos sind keine technischen Meisterwerke sondern Gewohnheitsvampire. Keine Raketentechnologie sondern vampiristische Mentoren in der Aufmerksamkeitsökonomie. (Huch – fast ein Blogposting)