Systeme – Umwelt – Autodingens

Ungeachtet dessen stehen die eigenen Operationen nur dem System selbst zur Disposition. Sie können nur im System benutzt werden; oder anders gesagt: das System kann nicht außerhalb seiner eigenen Grenzen operieren. Es kann die eigenen Operationen daher auch nicht benutzen, um sich selbst an die Umwelt zu koppeln oder diese Kopplung zu variieren. Es kann sich nicht anpassen. Es ist immer schon an die Umwelt gekoppelt als Folge der Sequenz eigener Operationen, es ist immer schon angepaßt.

Luhmann, Wissenschaft der Gesellschaft, S 29

Systemtheorie verstehen

Wer systemtheoretische Lektüre nach dem ersten Lesen verstanden hat, ist verdächtig: entweder ist er ein Genie, oder – und das scheint empirisch der häufigere Fall zu sein – er hält sich nur für ein solches.

Helmut Willke, Systemtheorie I: Grundlagen, 7. überarbeitete Auflage, 2005, S.12

Places to Intervene in a System

(in increasing order of eff ectiveness)

12. Numbers: Constants and parameters such as subsidies, taxes, and standards

11. Buffers: The sizes of stabilizing stocks relative to their flows

10. Stock-and-Flow Structures: Physical systems and their nodes of intersection

9. Delays: The lengths of time relative to the rates of system changes

8. Balancing Feedback Loops: The strength of the feedbacks relative to the impacts they are trying to correct

7. Reinforcing Feedback Loops: The strength of the gain of driving loops

6. Information Flows: The structure of who does and does not have access to information

5. Rules: Incentives, punishments, constraints

4. Self-Organization: The power to add, change, or evolve system structure

3. Goals: The purpose of the system

2. Paradigms: The mind-set out of which the system—its goals, structure, rules, delays, parameters—arises

1. Transcending Paradigms

Donella H. Meadows, Thinking in Systems, 1993