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Klartraum oder luzides Träumen

1. Einführung: Wozu dieser Text?
Zur Selbstverständigung und für Leute die sich dieses Phänomen mal von innen anschauen wollen.
Fast alles entstammt der eigenen Erfahrung oder aus Schnipseln aus dem Netz, die ich verifizieren konnte und selbst so angewandt habe.

1.1 Was ist Luzides Träumen?
Ein luzider Traum oder Klartraum, ist ein Traum, in dem man weiss das man träumt. Man weiss wo man gerade schläft, wer man ist, wie man hierhin gekommen ist. Man hat Zugriff auf die eigene Geschichte. Man ist sich der Gefahrlosigkeit des Zustands bewusst. Man weiss um das unendliche Potential. Man dreht durch – und wacht auf!

1.2 Was ist Luzides Träumen nicht?
Krank machend. Eher im Gegenteil. In vielen Versuchen auch als probates Gegenmittel zu Alpträumen bewährt.

1.3 Wozu Luzides Träumen?
Tja. Neugier. Experimente. Wachstum. Bewusstheit. Direkte Traumbeeinflussung (Alp).

1.4 Abgrenzung zu OOB (Out Of Body)
Die Grenzen sind fliessend. Und wie an allen Grenzen, so finden auch hier Scharmützel statt. In diesem Fall beschimpfen sich die Luzides Träumer und die OOBer. Siehe NewsNet oder Yahoo. Da Luzides Träumen wissenschaftlich besser erforscht ist, haben die Luziden Träumer die niederen Waffen der Ratio (wie Zahlenreihen und Titel) auf ihrer Seite und bezeichnen OOBler als abgedreht und schlimmeres. Der Jargon im Bereich OOB ist allerdings oft auch nur für hartgesottene Esos erträglich.

1.5 + /-
Als Ergebnis des Trainings der Traumerinnerung:
besseres Gedächtnis

höhere Konzentration

öfter in der Gegenwart

2. Techniken Methoden
Alle Techniken die ich hier zusammengefasst habe, sind aus verschiedensten Quellen, die sich längst aus meinem Langzeitgedächtnis verabschiedet haben zusammengetragen. Copyrightrechte sind wohl nicht geltend zu machen, da alle mehr oder weniger ungemütlichen Techniken aus der allgemeinen Arbeitsweise des Bewusstseins abgeleitet sind. Also Public Domain und Open Schmalz!

2.1 Tagsüber (wach)
Die eigentliche Vorbereitung für dieses Abenteuer beginnt Tagsüber. Nachts ist es auf jeden Fall immer zu spät. Man wird überrascht von einem “spontanen” Luziden Traum und weiss eigentlich nicht was man tun soll, ausser vielleicht den niedersten Trieben zu frönen :-) . Es bedarf also einer gewissenhaften Vorbereitung um das ganze Potential bereisen zu können.

2.1.1 Auslöser
Wann stellt man die sogenannte Realität in Frage?
Wozu stellt man die sogenannte Realität in Frage?
Wie stellt man die sogenannt Realität in Frage?
Einerseits kann dies durch einen genauen Kontext geschehen, wie ein regelmässiges Zeitintervall oder an einem bestimmten Ort. Andererseits durch einen äusseren Auslöser, der aus der eigenen Taumwelt abgeleitet worden ist. Dazu sollte man sich die häufigsten Traumelemente vergegenwärtigen und diese, wenn sie auch am Tage vorkommen als Traumtestauslöser ausnutzten. Taucht also ein Hund oft im Traum auf, dann kann man das Auftauchen eines Hundes am Tage dazu ausnützen die Traumtestfrage zu stellen: Ist das ein Traum? Anschliessend ein Traumtest wie Hüpfen oder Wanddrücken falls der Kontext es diskret zulässt.
Die Kenntnis der eigenen Traumsymbole ist also nicht nur für die Interpretation eines normalen Traumes hilfreich, sondern auch um genügend Auslöser für Traumteste zu kennen.

Oft taucht auch die Frage, ob dies gerade ein Traum sei aus dem Nichts auf. Das heisst sie taucht natürlich nicht aus dem Nichts auf, sondern der spezifische Auslöser ist einem leider nicht bewusst. Durch genaues Beobachten lässt sich aber meist feststellen, wann und wo und wodurch man diese ungeplanten Eingebungen hat. Diese vorbewussten Auslöser können innerlich oder äusserlich sein.
Innen: ein Gedanke, ein Bild, ….
Aussen: etwas Bizarres, abweichendes, Traumähnliches

  • Geplante Auslöser
  • Auslöser Training
    Vorgangsweise:
    Man erklärt eines der häufigen Traumelemente zum Tagesziel und versucht so viele wie möglich davon im Tagesverlauf zu erkennen mit anschliessender Frage: Ist das ein Traum? und daran anschliessendem Traumtest.

  • Ungeplante Auslöser

    2.1.2 Traumteste (RT)
    Diese “Traumtest” (Reality Test: RT) genannten Ubungen haben einzig zum Ziel, sich selbst lächerlich zu machen! ;-)
    Wenn man jemanden sieht, der krampfhaft versucht durch die Hand zu atmen, dann gehört er zu uns! Mithin: Man mache diese Übungen unauffällig und diskret. Ihr Ziel ist es das Gefühl für die Realität in Frage zu stellen und als Tagesrest in den Traum hinüberzuretten. Es kann dann, im Falle, das einem der Zustand des Träumens spontan klar wird, dazu dienen auch dort, im Traum, einen dieser Tests duchzuführen, was zu noch mehr Klarheit führt.

    Somit: Ja, Klarheit ist graduell. Andererseits führt das Infragestellen durch einen dieser irritierenden Tests auch zu einem ähnlichen Bewusstheitskick, wie mittels Ich-Erinnern (-> Gurdjieff). Am Besten man setzt mit dem Ich-Erinnern noch einen hintendrauf!

  • Das Hochhüpfen
  • durch die Hand atmen
  • auf eine Wand oder Fläche drücken
  • versuchen etwas zweimal zu lesen
  • um die eigene Achse drehen

  • einfaches Fragen
    Die einfache Frage: “Ist das ein Traum oder bin ich wach?” ist der all-time Klassiker des Luziden Träumens, leider ist sie nur schwer zu beantworten.
    Um sie wirklich zu beantworten und nicht einfach rethorisch im Raum stehen zu lassen, schliesst man an diese Frage einen der berühmten Traumtests an.

  • Hochhüpfen

    Tagsüber:
    Man fragt sich ob das ein Traum ist. Ausgelöst durch eine Irritation oder etwas besonderes oder abweichendes oder intervallisch. Sodann hüpft man kurz und diskret hoch. Warum? Im Traum wäre das Fallen selbst aus geringer Höhe anders. Man schwebt eher herab.
    Im Traum:
    Wenn die Infragestellung des Bewusstseiszustands auftaucht, mache man diesen Traumtest. Hochhüpfen führt zu langsamen herruntersinken. Das wiederum führt zu größerer Bewusstheit über den zustand. Man wird erst richtig klar!

  • Wanddrücken

    Tagsüber:
    Nach Infragestellung des Zustands unauffälliges Drücken gegen eine Wand oder Fläche. Kein Traum? Schade.
    Im Traum:
    Nach Infragestellung des Zustands fürt dieses Experiment bei sachtem Druck zum Eindringen der Hand oder Faust in die Wand oder Fläche. Seltsames Gefühl! Ergebnis: Mehr Klarheit. Schlimmstenfalls: Jubel und Verlust der Klarheit.

  • Handatmen

    Tagsüber:
    Sollte der verstohlene Zweifel an der Realität aufkommen hilft ein ebenso verstohlenes Atmen durch die auf den Mund und die Nase gelegte Hand. Geht nicht? Dann ist das hier die normale Realtität.

    Im Traum:

    Sollte es mir gelingen durch die Hand zu atmen obwohl ich Mund und Nase mit meiner Hand verschlossen habe, dann ist das ein Traum! He, das ist ein Traum! Was war mein Plan? Do it!


  • Uhren Kontrolle


    Tagsüber:

    Ähnlich dem Lesetest. Ich schaue auf die Uhr, dann weg und wieder hin. Frage: Ist die gleiche Uhrzeit zu sehen? Wenn ja, dann bin ich wach.

    Im Traum:

    Beim zweiten Hinschauen zeigt die Uhr garantiert eine andere Uhrzeit oder ist ganz verändert. Oder ich kann mich nicht mehr an die vorherige Uhrzeit erinnern. Mithin: Ein Traum!


  • Zweimal lesen


    Tagsüber:

    Ich schaue einen Text an und lese ihn. Dann schaue ich weg und wieder hin. Wenn es der gleiche Text ist, dann ist das hier die Realität bzw. das Wachbewusstsein.

    Im Traum:

    Der gleiche Versuch führt dazu, das sich der Text verändert. Abgesehen davon, das man in der Regel Schwierigkeiten hat ihn zu verstehen.


  • Rotieren


    Tagsüber:

    Standardfrage: Ist das ein Traum? und dann versuchen sich um die eigenen Achse zu drehen. Keine große Aktion im Realen.

    Im Traum:

    Nach Infragestellung ebenfalls versuchen sich mit leichtem Schwung um die eigene Achse zu drehen. Klappt natürlich, nur hat der Körper eine gewisse Trägheit und rotiert ein wenig nach.

    Dieser Test lässt sich auf Grund der Trägheit der Bewegung nicht so gut kontrollieren wie die anderen.


  • Geschichte


    Was weiss ich von meinem Leben?

    Was habe ich gestern gemacht?


  • Andere Fragen


    Weiss ich wie ich hier hin gekommen bin?


  • Die Hand Nummer


    Geht Gerüchten zufolge auf Castaneda zurück. Bei mir hats noch nie funktioniert. Man soll häufig auf seine Hände schauen und würde dadurch im Traum klar.


  • besondere Fähigkeiten


    Farben wechseln; Licht einschalten; schweben;


  • einfaches Rechnen


    Tags:

    Eine kleine Rechenaufgabe wie 3 + 7 müsste doch zu schaffen sein. Also wieviel ist das? 10? Richtig. Mithin ist das hier die Realität.

    Im Traum:

    3 + 7 ist …eh… was ist 3? Und wieso wollte ich etwas oh 7 ist 4? Das könnte ein Traum sein.

    Dieser Test ist kognitiv sehr anspruchsvoll und kann mitunter zum Verlust der beginnenden Klarheit füren.


    2.1.3 Affirmationen


    Eine kurzer, eingeprägter Text der den starken Wunsch und die Absichten bekräftigt.

    Zum Beispiel:

    Immer wenn ich träume, werde ich mir sofort bewusst, das ich träume

    und ich mache sofort einen Traumtest

    und führe sofort aus was ich mir vorgenommen habe!

    Affirmationen betreffen aber nur den Vorsatz und den eigenen Glauben bezüglich der Möglichkeit klar zu träumen. Der andere Teil den man häufig wiederholen sollte ist der Plan. Siehe unter Drin/Plan.

    Siehe auch: AT


    2.1.4 Ich-Erinnern


    Das Ich-Erinnern wie es bei Gurdjieff/Ouspensky oder Nicole beschrieben wird, hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem Gefül der Klarheit im Traum. Man zoomt die Bewusstheit mit einem Willensruck auf das “Gefül” der Ich-Bin-Präsenz, löst sich dabei aus den momentanen Verhaftungen und ist ICH. Je besser ich mich aus diesem Schleim der Verhaftungen lösen kann, desto Ich-Präsenter ist das Ich-Bin. Dieser Jargon ist scheusslich, beschreibt aber meines Erachtens ungefähr, was in diesen Momenten passiert. Das Resultat ist einerseits, das man sich sehr konzentriert seiner Ich-Binnigkeit(?) bewusst ist, also Ich-Bin IST, andererseits landet man für einen mehr oder weniger längeren Moment in der Gegenwart.

    Diese Gegenwartspräsenz ist verblüffend ähnlich der Bewusstheit in einem guten mittelklaren Klartraum. Beide Techniken können sich also positiv befruchten.

    2.1.5 Meditation


    Von Personen die schon längere Zeit meditieren, oder intensivere Phasen wie Retreats oder Sesshins machen, wird berichtet, das sie spontan eine höhere Anzahl an Klarträumen haben. Also kann meditieren nur förderlich sein.

    2.1.6 AT


    In tiefer Enspannung wie im Autogenen Training kann man sich eine der selbstentwickelten Affirmationen oder Suggestionen aufsagen. Das ist jedoch nur effektiv wenn man jedes Wort mit höchster Intesität einsinken lässt, oder mit jedem Teil der Affirmation eine direkte, bildliche Vorstellung verbindet.

    Siehe auch: Affirmationen

    2.1.7 Gefahren


    Die einzigsten Gefahren bei allen diesen Übungen bestehen darin, für sonderlich erklärt zu werden, wenn es an Geschicklichkeit zur Diskretion mangelt. Die andere Gefahr liegt in der Gewöhnung. Gewöhnung führt zu beamtischer Routine und diesem gewissen, schläfrigen Blick. Motto: Machen wir mal n´nen Traumtest! Sich alle diese Übungen also frisch und bewusst zu erhalten, ist eine Art geistiger Jiu-Jitsu, der dem Ringen um Sammlung in der Meditation nicht unähnlich ist.

    2.1.8 diverses


    Schreibe 100 mal: Ich träume!

    Laufe 5 mal rückwärts durchs Zimmer

    Schnüre deine Schuhe 7 mal.

    2.1.9 Zettel


    Diese Methode ist nur möglich mit der Zustimmung der Lebenspartner oder wenn man alleine lebt und unangenehme Fragen von Besuchern ertragen kann.

    Man plaziert überall in allen Räumen, auch auf dem Klo, Zettel mit Fragen wie:

    Ist das ein Traum?

    Schau auf die Uhr!

    Hast du auf die Uhr geschaut?

    Schau auf deine Hände!

    Schau in den Spiegel!

    Was fällt dir auf?

    Gibt es etwas ungewöhnliches hier?

    Du träumst! Werde klar!

    Kannst du diesen Text lesen? Schau noch mal weg und lies ihn wieder!

    Oder Affirmationen wie:

    Heute Nacht werde ich klar und bewusst im Taum!

    Heute Nacht werde ich klar träumen!


    2.2 Vor dem Einschlafen


    Auch die Einschlafphase wird okkupiert!

    Eine Art Ritual, das dazu fürt das man sich jeden Schrittes bis zur Pforte des Einschlafens bewusst wird, ist mächtig hilfreich.

    Was will ich? Was werde ich tun? An was will ich mich erinnern, und andere lustige Fragen.

    2.2.1 Vorsatz


    Eventuell vorbereitete Affirmation wiederholen und mit dem festen Vorsatz einschlafen klar zu werden.

    Noch mal die Routine oder den Plan rekapitulieren den man festgelegt hat.

    2.3 Zwischenwach


    Viele Menschen – und ich gehöre auch dazu – werden in der Nacht zwischen verschiedenen Schlafphasen kurz wach, drehen sich um, trinken Wasser oder blinzeln nur kurz und gehen dann wieder auf ihre Reise. Ich habe mir angewöhnt diese kurze, genügend bewusste Zeit zu nutzen, um den letzten Traum zu erinnern und in Stichworten hinzukritzeln. Wenn man das oft praktiziert, erinnert man immer mehr Träume und immer mehr Details.

    2.3.1 Notieren


    sofort kurze Stichwörter machen;

    Gefahr: man denkt, man hätte aufgeschrieben, hat dies aber nur geträumt oder am Morgen entdeckt man das etwas gänzlich anderes da steht.

    2.3.2 Wiederholen


    Die letzte Traumsequenz wiederholen mit dem Gefühl, als ob man in diesem Traum bewusst gewesen wäre.


    2.3.3 Affirmation


    Im kurzen Zwischenwach die vorbereitete Affirmation mit Inbrunst wiederholen! Wenn möglich parallel zum Replay des voraufgegangenen Traums.

    2.3.4 Wecker auf 4 Uhr stellen


    Bei gutem Schlaf ratzt man bis morgens durch und vergisst alle tollen Vorsätze. Aber es gibt ja den Terror der Nacht: Derrr Weckerrr!

    Eine gute Zeit um sich daran zu erinnern im nächsten Traum klar zu werden, ist circa 4 Uhr. Die erste Traumphase ist vorüber und die nächsten sind meistens ein wenig leichter und daher besser dazu geeignet Bewusstsein zu entwickeln.

    2.4 Morgens




    2.4.1 Notieren


    in Stichwörtern den oder die Träume notieren.

    Später in Traumtagebuch oder DB eintragen. So genau wie möglich. Ich-Form benutzen.


    2.4.2 erinnern


    Das Erinnern von Träumen ist eine trainierbare Fähigkeit. Des weiteren ist sie unabdingbar fürs Klarträumen. Natürlich kann man auch spontan Klarträumen, aber wenn man mehr als die statistischen 3 % erleben möchte die alle Menschen spontan haben, sind besondere Vorgangsweisen von Nöten.

    Also: Jeden Fetzen notieren. Und wenn es 2 Wörter sind.

    2.4.3 Traumtagebuch


    Als Traumtagebuch kann verschiedenstes dienen: von der Serviette bis zum schweinsledernen Einband. Aber! Wenn man dieser Sammelleidenschaft mehr als ein paar Monate nachgeht und ca 2 bis 3 Träume pro Nacht erntet, dann sind es schnell ein paar Hundert. Wie will man da Serien erkennen, Verbindungen herstellen ausser mit dem berümten “öh, da war doch mal was!” ?

    Also muss eine gute, das heisst relationale Datenbank her. Nicht nur eine einfache Tabelle die auch in Word als fortlaufender Text leicht zu erstellen ist und die man mit Suchen/Finden abgrast. Nein, eine stabile Profiträumer-Datenbank.

    Da wären:


  • Alchera 3.7 : Alchera habe ich selbst sehr lange benutzt.

  • Awaken 98. Auch gekauft. Wird nicht mehr gewartet und verbessert. Anderes System.

  • Dream Spinner. Keine Ahnung. Riesenteil. Fette Versprechungen.

  • Dream Temple 2.0. Brauchbar.


    Es gibt noch andere kleinere Programme, die aber auf eine raffinierte Art nicht ernst zu nehmen sind.

    Alle haben ihre Stärken und Schwächen und sind bestimmt nicht ideal. Da der Markt sehr klein ist und die meisten Programmierer sich nicht mit Träumen rumschlagen, werden die Programme sich auch nur langsam entwickeln.


  • PHPHome: Selbstbau mit MySQL. Das flexible Dreamteam.


    2.5 …ILD


    siehe Lucidity FAQ des Lucidity Instituts oder Lars Dreaming FAQ.


    2.5.1 NILD


    Nap Induced Lucid Dream (NILD)


    2.5.2 WILD


    Wake-Initiated Lucid Dream (WILD)


    2.5.3 MILD


    LaBerge


    2.5.4 Schlafrhythmen


  • Schlaf / Wach / Schlaf


    Zitat von http://www.consciousdreaming.com/lucid-dreaming/lucid-dream-methods.htm

    First, I want to say that I’ve been using this method for quite a while, and it’s been showing some AMAZING results. I think it’s the easiest approach and has shown the best, most consistent results, and I’ve been trying them ALL for the last 2 years or so. It is far easier to induce out of body experiences while in a lucid dreamstate, and this method works well whether you are inducing lucid dreams or out of body experiences. By using this method I have around a 60% chance of successfully inducing a lucid dream or an OBE whenever I make the time to use it.

    So needless to say, I’m awestruck with the dramatic increase and attribute it to this technique which I’m going to pass along to anyone who hasn’t heard of it. It’s been mentioned a lot before and it is actually alluded to in the MILD technique by Stephen LaBerge and some people refer to it as the “napping” technique, but I think “napping” is too general a term for the process.


    THE Sleep/Wake/Back to Bed METHOD

    1) go to bed for 6 hours or so

    2) then wake up

    3) stay awake for an hour or so (about 20-60 minutes)

    (or at least until you are “awake”

    and not sleepy-headed or foggy-minded

    …get out of bed and do something

    …you HAVE TO get out of bed!!!

    preferably record your dreams in your dream journal

    or do some reading about lucid dreaming.

    4) THEN go back to bed

    using whatever technique you normally use to induce your Luzid Dreams

    ( i.e. MILD technique, affirmations, counting, trance induction, visualization, grounding your awareness, etc…)

    Then it is lucid dreaming time!!!


    The timing can be adjusted to suit your purpose but it is advisable to get a lot of sleep (6 hours is perfect ) and then stay up until you are no longer groggy minded and sleepy-headed. Once you are awake, sometimes 20 minutes will be enough for me, and then I’ll go back to bed with amazing results.

    One key thing I’ve learned is to “set the pattern” by establishing a routine of doing this on a regular basis. I’ve been doing it off and on with good results, but once I buckled down and made it a priority the results were phenomenal. The KEY is to be consistent and get the routine engrained and absorbed into your subconscious. With time it seems to be getting easier and easier, and as a bonus effect of all this induced lucidity you can expect to have extra spontaneous lucid dreams during the night. It’s like an added bonus plan.

    It literally works like magic. The only thing you have to do is arrange your sleeping pattern so that you can use this Sleep/Wake/Back to Bed method.


    2.6 Traumarbeit




    2.6.1 Symbolkenntnis


    Die Kenntnis der eigenen Symbolwelt und ihrer häufigsten Vertreter ist ein guter Startpunkt, um auf den nächtlichen Reigen gut vorbereitet zu sein. Das erschliesst sich jedoch nur Träumern mit langjährigem Traumtagebuch.


    2.6.2 Personal kennen




    2.6.3 reguläre Techniken der Traumdeutung


  • Replay

  • Zwiegespräch / Interview
  • Assoziieren
  • Aufgaben ableiten


  • 3. Drin



    3.1 PLAN!


    Unvorbereitet in einen Klartraum zu rutschen ist die beste Methode um die Klarheit schnell zu verlieren. Man hämmere sich also einen Plan ein, für den Fall das man in einem solchen bewusst wird.

    Wenn klar werden das einzigste Ziel ist, dann ist diese Motivation im Moment des Klarwerdens befriedigt und es fehlen weitere Gründe klar zu bleiben. Das, was man wollte ist passiert. Wenn ich erst im Klartraum beginne darüber nachzudenken was ich nun tun könnte, bin ich schon so gut wie draussen.

    Der Plan kann nicht genau genug sein da man im Klartraum nur in slow motion denken kann.


    3.2 Traumteste


    Alle Traumteste die man am Tag geübt hat, sind als Element der Routine im Klartraum auch anzuwenden. Unbedingt. Einerseits als Experiment aber hauptsächlich um den Grad der Klarheit hochzutreiben.

    » Siehe auch: 1

    3.3 Routine


    Ein Plan der häufig angewandt wird, wird zur Routine, braucht also nicht im Klartraum erfunden zu werden.


    3.4 Grade der Klarheit




    3.4.1 Klarheit stabilisieren


    Wenn eine minimale Klarheit entstanden ist, sollte man eine Routine oder Plan erinnern die mindestens einen Traumtest beinhaltet und weitere Vorgangsweisen. Desweiteren eine emotionale Gleichgültigkeit aufbauen, die vermeidet das man das Bewusstsein verliert.

    3.4.2 Klarheit erhöhen


    Um die maximal mögliche Klarheit zu erreichen ist es nötig die ersten Minuten alle störenden Interaktionen mit der Traumumgebung zu vermeiden.

    Allerhöchstens noch einige zusätzliche Traumtests. Sodann erhöht sich die Klarheit und die Bewusstheit um den Traumzustand. Auch das Berüren von Gegenständen und reiben an Oberflächen fürt zu höherer Klarheit und gleichzeitg einer Verlängerung des Luziden Träumens.


    3.4.3 Beginnende Klarheit


    Plötzlich; dämmernd; anwachsend; ertestet;


    3.5 Aufgaben; Experimente


    Spiegel;

    Fliegen;

    Schweben;

    Durch die Wand;

    Sex vermeiden! :-) ;


    3.5.1 Durch die Wand


    Durch die Wand gehen ist einfacher als man denkt. Der Wiederstand der Wand ist geringer als vermutet. Auf der anderen Seite erwartet einen meist eine komplett andere Traumlandschaft, häufig im Freien.


    3.5.2 fliegen


    Fliegen ist die natürlichste Fortbewegungsart im Traum. Man fixiert einen Punkt und schwebt oder fliegt dort hin. Experimente die daraus folgen:

    sehr schnell fliegen

    sehr hoch fliegen

    Formationen fliegen


    3.5.3 Fallen


    Entweder rückwärts oder vorwärts fallen. Oder von hohen Gebäuden runterfallen. Meistens folgt darauf ein Reinsaugen in den schlafenden Körper.


    3.5.4 Licht an aus


    In einem Raum nur durch Wunsch das Licht ein- oder ausschalten


    3.5.6 Fortbewegung


    Die Fortbewegung kann im Klartraum manchmal ein wenig schwerfällig sein. Oder gänzlich unkontrollierbar werden. Gehen kann sich wie gegen eine Teigmasse anfülen. Dem kann man ausweichen, indem man sich einfach wie ein Bewusstseinspunkt fortbewegt. Am einfachsten und schnellsten. Einfach einen Punkt zum Beispiel am Horizont fixieren und zooooom…


    3.6.1 Paralysis


    Lähmung des Körpers.

    Unangenehm aber überlebbar.;-)

    Meist blickt man in den Raum in dem man schläft, nimmt vielleicht vage Gestalten wahr und kann sich nicht bewegen. Das kann mit großer Angst verbunden sein. Konzentration auf einen Punkt bringt einen langsam in die Wachwirklichkeit zurück.


    3.6.2 falsches Erwachen


    Man erwacht aus einem Klartraum und meint man wäre wach. Ist man aber nicht! Stattdessen ist man in einen normalen anderen Taum erwacht. Man träumt das Erwachen. Meistens in einer Umgebung die dem Ort gleicht an dem man schläft. Verwirrend aber mit Unterhaltungswert. ;-)


    3.6.3 Realer als Real


    Damit ist das Empfinden gemeint das Objekte oder die ganze Umgebung im Klartraum einen Grad der Realität erreichen können der über die Wachrealität hinausgeht. Stark und eindringlich. Dagegen ist die Konsensrealität blass.

    Das Gefül für die Räumlichkeit ist fast greifbar. Konturen sind überscharf. In der Augenheilkunde gibt es den Begriff der Super-Vison. Das kommt dem vermutlich nahe.


    3.7 Hindernisse Drin




    3.7.1 Kontrolle


    Zwiespältiges Thema.

    Einerseits ist es mein Traum. Andererseits haben die Traumelemente oder Traumpersonen eine Art respektierliches Eigenleben. Zwischen diesen Polen liegt also meine Freiheit mit und in dem Traum zu interagieren.


    3.7.2 Klarheit


    Klarheit ist graduell!


    3.7.3 Dauer Verlängerung



    Wenn sich der luzide Traumzustand beginnt aufzulösen kann man ihn manchmal durch rotieren um die eigene Achse verlängern . Das fürt jedoch manchmal dazu, das man in einem anderen Traum landet.

    Eine andere Methode um den Zustand zu verlängern oder zu stabilisieren ist, sich auf ein Detail zu konzentrieren. Bei manchen Träumern fürt dies jedoch zum Aufwachen weil die für eine REM-Phase typischen Augenbewegungen fehlen. Ausweg: Konzentration auf einen nicht-visuellen Sinn: Hören, fülen, schmecken, riechen.

    Die Augen im Traum reiben;

    Auf den Boden schauen;

    Gesicht oder Hände im Traum reiben oder befülen;

    Ein Gespräch beginnen;

    Auf den Boden aufstampfen;

    die dahinterstehende Idee ist, das perceptuelle System so mit Informationen zu überladen das es nicht zum Raussaugen in den gerade schlafenden Körper kommt.

    Eigentlich braucht man nur alles gegensätzliche zu tun was zum Auflösen des Klartraumes fürt: Also Engagement (aber ohne Attachement) in allen Sinnessystemen.

    Allgemein nimmt aber die Länge der Klarträume mit der Häufigkeit also dem “Trainingsstand” zu. Es ist eben auch eine erlernte Fähigkeit.

  • spinning
    Rotieren zur Verlängerung des luziden Traumzustands soll auf Stephen LaBerge zurückgehen.

    Sobald man spürt oder sieht das der Klarzustand abnimmt oder der Traum zu verschwinden beginnt startet man eine Rotationsbewegung. Während der Rotaton daran denken das das nächste was man sieht ein Traum ist. Aufhören mit der Rotation wenn man in der nächsten stabilen Landschaft ist.

    Manche Leute berichten allerdings auch das es bei ihnen zum direkten Aufwachen fürt.


    3.7.4 Verfürungen / Ablenkungen


    An den Körper im Bett denken!

    Selbst geringe, vage Bewusstheit des schlafenden Körpers reicht zumindest bei mir um von diesem angesaugt zu werden. Es fült sich wirklich wie ein Saugen oder Anziehen an.

  • Sex: Berauschend aber Ruck Zuck Verlust der Klarheit. Vielleicht mit übung aufrecht zu erhalten.

  • Bedrohungen: DER Test ob man wirklich begriffen hat was klar sein heisst. Bewusstes Zugehen auf die Bedrohung oder den oder die Bedroher ist das Highlight jedes Klarträumers. Es folgt eine schnelle Phase des Ringens die man durch Kreativität, Mut und Liebe zu seinen Gunsten entscheiden kann.

    Anschreien, umarmen, verschmelzen: je nachdem.


    3.7.5 Emotionen


    Wenn die Wellen hoch gehen, ertrinkt der Schwimmer. Daher ist es sinnvoll eine innere Balance zu finden, zwischen Engagement und Distanz. Das erfordert eine ähnliche Bewusstheit wie in der Meditation: Das ICH und die Inhalte. Frei nach Assagioli: Ich habe diese Inhalte im Traum, aber ich bin sie nicht. Das gilt gerade für die Emotionen und Antriebe in einem Klartraum. Man sollte sie aus einer würdigenden Distanz registrieren, aber nicht in ihnen aufgehen. Geht man in ihnen auf, dann schwindet die Bewusstheit. Und aus.


    3.7.6 Falsches Erwachen


    Ein Erwachen das man träumt. Man meint man würde wach, träumt es aber nur. Kann nach einer Runde Spinning passieren.


    3.8 Ende


    Das Ende eines luziden Traumes kommt entweder von selbst oder durch den eigenen Willen. Man braucht nur nachzugeben und der Klartraum wird zu einem normalen Traum mit Verlust der Klarheit und anschliessendem, meist sofortigem Aufwachen.

    Visuelles fixieren einer Stelle fürt meist auch zu sofortigem Aufwachen da die REM-Bewegungen der Augen fehlen.

    Ebenfalls möglich: Augen schliessen und an den Körper im Bett denken.


    4. Rein


    Hierunter sind Wege gemeint, die durch ein andauerndes Bewusstsein in den Traum füren im Gegensatz zu Wegen die durch eine plötzliche Bewusstwerdung zur Klarheit füren.

    Die hohe Schule.


    4.1 Hypnagoge Phase


    Die Phase der Bilder und Geräusche nach der Entspannungsphase des Einschlafens. Teils sind die einzelnen Kanäle nicht miteinander verbunden, was ihre Irrealität ausmacht. Im Traum gehören die Bilder zu den jeweiligen Gefülen und Geräuschen, wenn sie auch im Rahmen einer gleichsam erweiterten Phantasie fungieren. In der hypnagogen Phase jedoch können alle Sinneskanäle unverbunden agieren und verfolgen auch keinen kohärenten Plot. Zum Beispiel können Geräusche oder Gesprächsfetzen zu hören sein die absolut nichts mit den Bildern die man gleichzeitig sieht zu tun haben. Oder man hat ein Gefül und es steht in keinerlei Verbindung zum Bild. Das macht die Sache zu einer echten Zumutung für das noch existierende Wachbewusstsein. Der Ausweg: Verlust des Bewusstseins mit anschliessendem Traum! :-) )


    5. Infos LINKS


    Rappelvolle Artikel rund um Lucid Dreaming:

    http://www.sawka.com/spiritwatch/tableof.htm

    Lucidity Insitut (Stephen LaBerge):

    http://www.lucidity.org

    Im UseNet:

    alt.dreams.lucid

    Errreichbar zum Beispiel neuerdings über

    http://groups.google.com/

    Weitere Gruppen im UseNet die relevant sind und bis weit in die 80er zurückgehen:

    alt.dreams, alt.dreams.lucid, alt.oobe, alt.out-of-body


    5.1 Suchwörter


    Dream Recall

    Lucid

    RT

    Reality Testing

    Dreaming FAQ

    Lucid Dreaming

    Lucid Dreaming FAQ


    5.2 Bücher


    1.) Deutschsprachige Literatur

    Paul Tholey, Utecht Kaleb: Schöpferisch träumen

    Wie Sie im Schlaf das Leben meistern. Der Klartraum als Lebenshilfe.

    DM 36,80

    Gebundene Ausgabe – 279 Seiten (2000) D. Klotz, Vlg., Eschborn; ISBN: 3880742758

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3880742758/

    Celia Green, Charles McCreery

    Träume bewußt steuern. über das Paradox vom Wachsein im Schlaf.

    DM 16,90

    Taschenbuch – 263 Seiten (1998) Fischer-TB.-Vlg.,Ffm; ISBN: 3596140781

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596140781/

    Hartmut Steffen

    Ich träume, also bin ich. Anleitung zum Träumen.

    Preis: DM 24,80

    Taschenbuch – 128 Seiten (1996) M. Grünewald, Mainz; ISBN: 3786719691

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3786719691/028-5519150-3922163

    Brigitte Holzinger

    Der luzide Traum. Phänomenologie und Physiologie.

    Preis: DM 41,00

    Taschenbuch – 149 Seiten (1997) WUV-Universit.-Vlg., Wien; ISBN: 385114337X

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/385114337X/028-5519150-3922163

    2.) Englischsprachige Literatur

    Stephen LaBerge, Howard Rheingold

    Exploring the World of Lucid Dreaming

    DM 16,68

    Taschenbuch (Dezember 1991) Ballantine Books; ISBN: 034537410X

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/034537410X/

    Stephen LaBerge, PhD

    Lucid Dreaming

    Preis:$25.00

    http://s1.amazon.de/exec/varzea/ts/exchange-glance/Y02Y6538894Y2423173/

    Keith Harary, Pamela Weintraub

    Lucid Dreams in 30 Days – The Creative Sleep Program

    DM 23,74

    Taschenbuch – 128 Seiten (März 1999) St. Martin’s Press; ISBN: 0312199880

    http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0312199880/

    J. Brooks, J. Vogelsong

    The conscious exploration of dreaming

    August 2000

    Vorwort von J. Allan Hobson


    6. Barrieren Hindernisse Vorher




    6.1 Angst


    Manche Leute haben mehr oder weniger versteckte ängste vor diesem Zustand.

    Es gibt keine gesundheitlichen oder psychischen Gründe für diese ängste. Alles ist seit über 20 Jahren erforscht und fürt eigentlich nur zu einer vertieften psychischen und spirituellen Gesundheit.

    Siehe Stephan LaBerge.

    Oder einige Aufsätze unter:


    http://www.sawka.com/spiritwatch/tableof.htm


    6.2 Motivation


    Die Motivation dieses Ziel zu erreichen muss hoch sein. Sie steht in direktem Verhältnis zur weit verbreiteten Annahme, man könne nicht bewusst im Traum sein.

    Traum ist per se DAS Unbewusste.

    Daraus kann man die Kraft ermessen, die nötig ist diesen Glauben zu durchbrechen.


    6.3 Unglauben


    Wie alle anderen Barieren kann auch diese tief verankert sein. Von einfacher Ablehnung bis zu subtiler Ungläubigkeit, die sich in der Hochstilisierung des Klarträumens zu etwas Besonderem bemerkbar macht.

    Die einfache Ablehnung ist einfach, weil man dann erst gar nicht beginnt Luzides Träumen anzustreben.

    Der Hochstilisierung des luziden Träumens zu etwas Besonderem, ist schwieriger zu begegnen. Bei mir hat sie sich erst gelegt nachdem ich schon sehr viele erlebt hatte, es somit natürlich wurde. Es ist natürlich!!