Decision point in history

The future is digital in two ways: First all will go digital. Second all future political decisions are standing on a digital base. Either we will find ourself quickly living in totalitarian societies or all systems will transform into fully transparent organisations. Such simple. Weiterlesen…

Digitalisierung

Heute abend im Geplauder (Video folgt) mit den Herren Bruysten und J. über die momentanen, weltweiten restaurativen Tendenzen schwante mir folgendes: Die evolutionäre Tendenz zur Digitalisierung ist selbst digital. Exegese: Die Konflikte, die die totale Digitalisierung heraufbeschwört, könnten dazu führen das es in the long run nur ein binäres Ergebnis gibt. Computronicum oder Steinzeit. Die… Weiterlesen…

Addendum zur 9. Ästhetischen Jesellschaft

Nebenan im Wavetank ist vorgestern unser neuntes Geplauder erschienen. In the heat of the night wagte ich ein Entree mittels eines Luhmann´schen Bonmots: Gegen Komplexität kann man nicht protestieren. Nice. Wer den Humor mitbekommt, darf sich abrollen. Für mich und die hierorts manifesten Blogthemen interessant war allerdings eine Stelle 2 Seiten vorher (Gesellschaft der Gesellschaft,… Weiterlesen…

Ikonographie der Zukunft

Das kulturelle Unterbewusstsein wird wohl in naher Zukunft die Ikonografie einer posthumanen Zukunft in all ihren dys- und u-topischen Formen immer konvulsivischer durchdeklinieren. Je größer die Bandbreite des imaginierten Schreckens und der Extase, um so offener der Raum der Zukunft? Um so herausragender die Rolle einzelner Individuen, die der puren Kontingenz des Zukunftsraumes ihren Attraktor… Weiterlesen…

Irritationen

Sowohl Aufmerksamkeit als auch Innovation sind Akte der Negation. Welche Folgen hat nun allerdings eine Situation, in der eine Innovation daran bemessen wird wieviel Aufmerksamkeit sie zentralisieren kann? Die „innovativen“ Bemühungen um je eigene Splinternets (AOL, FaceBook, Twitter, iPad, … to be continued) sind Ausdruck des Wunsches Aufmerksamkeit zu sammeln, zu zentralisieren und die Innovation… Weiterlesen…

Feel the pain

Bloggen mag zwar sooo 2005 sein, aber unter netztechnischen Gesichtspunkten immerhin ausfallsicherer, weil internetziger als so ein zentrales Blubberrohr wie Twitter. Die Gier Aufmerksamkeit zu bündeln und technisch zu zentralisieren führt, wie man sieht zu partieller Blindheit, nicht nur technisch temporär sondern auch unter Gesichtspunkten der Ausgewogenheit der Informiertheit. Zentralorgane können keine Lösung für die… Weiterlesen…

CO-X: Countdown zu einer Konferenz

Vor fast 5 Jahren lernte ich auf dem ersten Webmontag in Köln nicht nur Philipp Lenssen, sondern auch Tim Bruysten kennen. Beide Begegnungen blieben nicht ohne weitreichende Folgen. Während ich mit Phil bloss eine internationale Welle lostrat und er mit mir ein kleines, launiges Interview führte, teilte ich mir mit Tim 2006 im ersten Elektrischen… Weiterlesen…

Vom Weitergehen

Wenn etwas wirklich weitergeht, dann meist nicht dort wo der „Schwung der Figur“ sie hätte hintragen sollen. Die selbstversichernde Identitäts- und Öffentlichkeitssimulation Bloggen muss da schon hin und wieder etwas gebrochen werden, denn „was sich ins Bleiben verschliesst, schon ist´s das Erstarrte.“ In diesem Sinne sind auch die seit fast einem Jahr stattfindenden Gespräche zwischen… Weiterlesen…