Web 2.0 Rauschen

Mich erinnert diese absurde Debatte an einen Eintrag den ich vor fast genau einem Jahr zum allgemeinen Thema „Hype“ geschrieben habe. Das was ich damals anmerkte erklärt sehr gut die Mechanismen eines Hypes. Alle Faktoren scheinen mir auch im Falle Web 2.0 gegeben zu sein:

Technologie die in ihrer Wirkmächtigkeit exponentiell voranschreitet und die daher in Wellen über- und dann wieder unterschätzt wird;

Die naturwissenschaftlich-technische Unbildung des breiten Publikums

Hasardeure, die das Vakuum zwischen Überschätzung und technologischer Realität für ihre Zwecke ausnutzen.

Deswegen klappt auch ein Rekurs in die Geschichte wie bei Herrn Basic, um die Diskussion zu relativieren. Hasardeure leben im Hype vom schlechten Gedächtnis des breiten Publikums.

Das geht auch

Singularität hin oder her, disrupt dies, disrupt das: George Benson Quartett ist auch gut (gehet hin und suchet). Die biosozialen Ecken unserer prä-transhumanen Existenz sind leicht durch Synkopen und Groove aufzuwühlen. Feet on earth, head in the sky: Der Spannungsbogen aus dem Freude runtertransformiert werden kann. Bloggoroeh ist nur für Monitoren.