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Siggis letzte Worte




28.Dezember 2005

Unbegriffen

...was wyrd, Post-Singularität, Transformation - 30 Kommentare » 11:05 pm

Die Rubberbandmänner der K-IV-Ebene angeln mit Ideen. Das Lächeln hinter dem Licht jeder zerbröselten Grenze ist ein Akt des Omega-Bootstrapping. Wer den Spagat zwischen Idee und Realität nicht reitet, denkt. Genueser Schiffe treiben jederzeit durch die Lüfte um unseren Kompaß zu entführen. Die Glut eines entzündeten Kompasses vererbt sich ohne Mühe. Link ist Brand. Netz ist Vergessen. “Ich bin” wyrd.

21.Dezember 2005

Sakrales Mosaik

Post-Singularität, Transformation - 1 Kommentar » 12:54 am

Ob Sonnenuntergang, Galaxie, Katzenbildnis oder Grand Bordeaux: Alles nur sinnliche Wegmarken auf einem Spaziergang, der den Spaziergänger an die Fortbewegung erinnern soll. Gedächtnis ist eine Erfindung zum Zwecke der Täuschung. Anfängergeist würde noch immer Schlamm goutieren. “Vorwärts” ist eine bildhafte Wendung ins Unwahrscheinlichere, getrieben vom Reflex auf die Wegmarken. Die geistige Masse aus Marke, Weg und Mensch treibt schmerzvoll Würde suchend dem Omega entgegen.

19.Dezember 2005

Work in Progress

...was wyrd, Post-Singularität - 1 Kommentar » 1:18 am

Alle unsere Werke sind Einwände um vor der Vergänglichkeit zu bestehen. Tödlich getroffen sind wir allemal. Ob es der Schrei des Sterbenskranken ist oder die Formel zum Verständnis: alles ein Reflex der Bewußtheit auf die Vergänglichkeit. Wo einer fällt, steht jedoch ein anderer auf und tobt bewußt gegen die Grenzen, die unser Gehäuse sein sollen. Unsere Penetranz ist der tiefe Wunsch des Universums, im Spiegel zu erblühen.

14.Dezember 2005

Hubble

Post-Singularität - 4 Kommentare » 11:14 pm

Die selbstverzehrenden Strukturen unseres Universums sind uns in ihrer Schönheit aufgegeben, Ziele anzustreben die wir nicht benennen können. So wie in der Musik Hall nur Botschafter sein kann, niemals die Botschaft, so können Räume und ihre Information nie vertreten werden. Der irre Wunsch sie zu betreten ist die einzig verständige Reaktion auf Ozeane, Galaxien, Wüsten und fremde Gemeinschaften. Handel ist dabei eine Drift zu Gunsten des Reisenden, Wissenschaft ein funktionierendes Floss. Der Reisende, der mit den Bildern handelt die uns rufen können, findet sich in Unio mit Räumen und Strukturen die von den äussersten Grenzen künden. Nie ist die Hälfte des Weges das Ziel.

16.Dezember 2004

Was kommt nach der Singularität?

...was wyrd, Futuristik, Post-Singularität, Singularität, Transformation - Comments Off 1:45 am

Mir ist heute nach einer Portion ultimativem Futurismus. Nicht dieses Zeug von der Sorte Next-Big-Thing bei ALDI (Horx).

Per Definition wird die Post-Singularitätszeit ja ausgespart von Versuchen zu beschreiben, was denn nun danach kommt und ob das Rentenproblem dann geklärt sein wird. Derartige Imaginationsabstinenz fand Robert Bradbury 1999 jedoch nicht so sexy und hat einmal alles zusammengefasst was im Ideenraum zwischen Nanotechnologie, AI, Kardashevs 3 Zivilisationstypen und Dyson-Shären formulierbar ist. Herausgekommen ist eine Skizze, die als Abfallprodukt einige astronomische Fragen lösen könnte.

Allerdings wird der Weg, der dorthin durch das Nadelöhr einer technologischen Singularität führt, wohl kaum mit Menschen, Tigern oder Butterblumen als Begleitern bevölkert sein. Und wenn, dann allenfalls als Simulation. Jedoch - folgt man Frank Tipler - in einer Qualität, die nichts für unsere stumpfen Sinne wäre.

Wenn jedes gegenwärtige Handeln zwischen den Polen der maslowschen Bedürfnispyramide und dem Sog eines Omegapunktes im Sinne Teilhard de Chardins stattfindet, dann sind Skizzen wie die Matrioshkabrains nach Bradbury, fettfreie und entfettende Wegweiser aus einem Primatendschungel, in dem Schönheit oft herhalten muss uns im Angesicht von Menschenwerken wie Nanking oder Falludschah nicht den Verstand verlieren zu lassen. Welchem dieser zwei Pole man mehr Gehör schenkt, ist Ausdruck der persönlichen Menschwerdung. Maslows Pyramide abzuklappern ist eine humane Lösung für die Wusler auf dem dritten Klumpen eines sehr durchschnittlichen Sterns, um ihre kosmische Vorstadtidylle solange stabil zu halten, bis sie Reif für die Großstadt sind.

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