Kategorie-Archive: Post-Singularität

Trans- und Posthuman

Ich muss aus der Hüfte zurückassoziieren. Auch weil ich mir nach dem Delicious-Desaster geschworen habe, so viel wie möglich wieder in meinem eigenen Gehäuse zu veröffentlichen, statt irgendeinem Silo (Twitter, FB, Cloudideologie, etc…) meine Schätze anzuvertrauen, nur um als Contenttroll zu enden.

Kusanowskys neuestes Kabinettstück
verleitet mich direkt an meinen kleinen Text von gestern zum Werk von Zöllner/fatagaga anzuknüpfen. Er frug mich hernach, wo ich denn den Unterschied zwischen Transhumanismus und Posthumanismus sähe? War mir auch nicht so präzise klar, und ich schlug ihm eine Entwicklungslinie von Transhumanismus -> Posthumanismus -> Postbiological vor. Nun, da Kusanowsky an den Posterboys der Popkultur Assange und Zuckerberg etwas weiter rumgenagt hat, wird mir das etwas klarer. Transhumanismus ist halt die Ideologie, die das faustische Subjekt noch weiter bis in alle pupertäre Lächerlichkeit zu retten versucht – was nicht heisst das es nicht geht – und Posthumanismus eben der Versuch aus diesen 6-Million-$-Man-Phantasien auszusteigen. Aber wie gesagt: Disclaimer, weil livegrübeln…

Stefan Zöllner

Vom alten Wegbegleiter wurde ich aufgefordert etwas über sein Schaffen abzusondern. 3 Zeilen für die kurzatmigen Begleithefte der Vernissagenwelt. Und weil ich vermute das mir die Kondensation seines Schaffens aus meiner Sicht vorläufig gelungen ist, hier der Blurb. Schaut euch endlich mal sein Zeug ohne Verstand an, sonst muss ich noch böse werden und mit… Weiterlesen…

Das kann doch nicht alles gewesen sein!

Zur Feier des gestrigen Towel-Day habe ich es tatsächlich geschafft ein Bruce Willis Filmzitat in einem Vortrag über Zukunft, Kardashew, Nanotechnologie, AGI, Singularity Summit und Singularity University unterzubringen. Da ich nicht zur Garde der Folienvorleser gehöre, sondern davon ausgehe das die physische Anwesenheit eines Vortragenden irgend etwas mit mit seiner – auch intellektuellen – Anwesenheit… Weiterlesen…

Von Veronika über Gesichtsbuch nach Omega

Das Netz so wie wir es kennen, ist vielleicht knapp 5000 Tage alt. Meinen ersten Vortrag über Nanotechnologie, AI und die technologische Singularität habe ich vor circa 4700 Tagen gehalten. Kevin Kelly meint, wir müssten besser darin werden das Unmögliche für möglich zu halten. Eine durchaus erstrebenswerte, geistige Disziplin. Das kommunikative Rauschen an den Endstellen… Weiterlesen…

1 2 4 8 16…

Erkenntnis gebiert Werkzeuge, die wiederum Erkenntnis ermöglichen. In einer sich beschleunigenden Kette von Artefakten, die sich gegen die Entropie stemmen, verdichtet das Medium Mensch auf einen Horizont hin, der in keinem Bild gefunden werden kann. Jedes Bild wird immer übertroffen, weil uns der Sinn für Feedback fehlt. Teil und Ganzes schäumen für Omega, finden sich… Weiterlesen…

Erkenntnis und Demut

Der Wille zur Erkenntnis ist nichts als der Ausdruck des Wunsches, der Schönheit des Universums zu erliegen. Der Gegenstand der Untersuchung steht damit in einem Verhältnis zur Fülle, die das eigene Herz des Verstandes ertragen kann. Das Spiel um Licht reiht uns in Linien ein, deren Beginn vergessen ist und deren Ende maximale Illusion sein… Weiterlesen…

Evolution

Es ging nicht ohne die Erfindung des Ichs. Die glitzernden Schlammwüsten des Kosmos können sich nicht feiern ohne uns. Bewusstsein ist eine List, um mit dem Hebel der Evolution der Langeweile ein Schnippchen zu schlagen. Unsere Sehnsucht zu den Sternen ist nichts anderes als das Schließen eines Kreises, Heimat nichts anderes als die Verschmelzung von… Weiterlesen…

Post von Peter Thiel

Die Ränder von Epochen werden nicht willkürlich festgelegt, sondern bilden sich aus den Schlacken der Konzepte, deren Definitionskraft abgebrannt ist. Da brennt einiges im Moment und schmurgelt uns Krusten in die Spiegelkabinette unseres Anthropozentrismus. Oder wie es Peter Thiel in diesem Video ausdrückt: It is clear that a mass of … issues are happening. And… Weiterlesen…

Nicht in Kansas

Aber in Essen. Ich weiss nicht welche Pille einige der anwesenden Zuhörer letztendlich gewählt haben, gut unterhalten worden sind sie allemal. Niemand hat sich gelangweilt obwohl statt der angepeilten maximal 40 Minuten, derer 60 wie im Fluge verschwanden. Dafür gab es ein ordentliches futuristisches Schleudertrauma mit 1 x Kardashev und zurück. Die Frage was Web2.0… Weiterlesen…