19.Februar 2007
Larry Page vor der AAAS
Events, Internet, Künstliche Intelligenz - Comments Off 9:08 pm
Vortrag von Larry Page vor der American Association for the Advancement of Science (AAAS) über Wissenschaft und ihr Imageproblem, warum so wenig Leute etwas grundsätzlich Neues versuchen, Tesla, Ausbildung, AI, Klima, Armut, Umwelt, Solarenergie…
Auf eine Frage aus dem Publikum nach der “most disruptive technology” in der Zukunft fällt ihm sofort AI ein mit einer 5%-Chance jedes Jahr gebaut zu werden. Der Tenor bei Google scheint zu sein: It can be done.
Ausnahmsweise via Heise News
Nachtrag: Video bei Cnet mit den AI relevanten Stellen
“We have some people at Google (who) are really trying to build artificial intelligence and to do it on a large scale…It’s not as far off as people think.”
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Vernor Vinge: Zukunftsszenarien ohne Singularität
...was wyrd, Events, Futuristik, Künstliche Intelligenz, Raumfahrt, Singularität - 1 Kommentar » 7:33 pm
Letzten Donnerstag (15. Feb) hat Vernor Vinge im Rahmen der Seminare der Long Now-Foundation über langfristiges Denken sich Zukunfts-Szenarien gewidmet die keine technologische Singularität beinhalten. Ein Gedanke mit dem ich auch schon längere Zeit Ping Pong spiele. Im Prinzip eine Zukunft mit zwar beschleunigtem technologisch-wissenschaftlichem Fortschritt, aber ohne Durchbrüche zu AGI und Nanotechnogie im Drexlerschen Sinne. Welche Szenarien dräuen dann für die nächsten Jahrzehnte oder Jahrhunderte? Wenn man sein “Golden Age” Szenario (wie er selbst auch) als allenfalls gut genug für Leute hält, die auch an die Zahnfee glauben, bleiben eigentlich nur Varianten der alten Drehbücher zwischen Angst und Hoffnung. Um in solchen Szenarien dem immer größer werdenden Risiko für das Überleben der gesamten Art zu entkommen, gibt es nur eine Richtung: zu den Sternen.
Alle diese Szenarien beruhen alle auf Randbedingungen (keine AGI, keine Nanotechnologie), die Vernor Vinge für unwahrscheinlich hält. Sehr viele Stränge der weiteren technologischen Entwicklung müssten schon gleichzeitig vor grundsätzliche Wände fahren um uns in langweiligster Manier für Jahrtausende auf das ewig gleiche Rad zu spannen.
16.Februar 2007
Virgin Earth Challenge: Technologie als Klimaretter
Events, Nanotechnologie, Weltzustand - 1 Kommentar » 11:47 am
Wenn sich alle morgen an den Händen fassen und plötzlich unheimlich dolle umweltbewusst werden - auch die Essers und Breuers der Welt - dann könnte innerhalb von 10 Jahren sehr viel weniger CO2 in der Atmosphäre landen. Die Mengen, die wir allerdings bis heute auf ihre Reise in die Atmosphäre geschickt haben, hindert das nicht, sich in die vertrackten Feedbackschleifen des Klimas einzureihen und für Unbill in den nächsten Jahrzehnten zu sorgen.
Wenn alle Trendmodelle stimmen, kann uns das also nicht davor bewahren global soziologisch, ökologisch und okonomisch in den nächsten Jahrzehnten Achterbahn zu fahren.
Das Zeug muss also raus. Ein anderer Ausdruck für: Re-Terraforming. Das haben auch Al Gore und Richard Branson begriffen und haben am 9. Februar den Virgin Earth Challenge ausgelobt. Schlappe 25 Mio $ für:
Eine wirtschaftlich funktionsfähige Technologie, die nachweislich jedes Jahr über die Dauer von 10 Jahren eine Netto-Reduktion von anthropogenen, atmosphärischen Gasen erbringt, und so zur Stabilität des Weltklimas beiträgt.
Ich vermute das wird unter anderem dazu führen, dass Nanotechnologie auf die Liste der möglichen Klimaretter kommt. Al Gore sass übrigens schon 1991 in einem Hearing über molekulare Nanotechnolie, mit Eric Drexler als einem der Referenten.
Auf eine vertrackte Art steht uns in Krisen immer nur die Tür offen, die zu weiterer Komplexität führt. Als ob zunehmende Unwahrscheinlichkeit für die unsichtbare Hand der Evolution das Werkzeug zur eigenen Selbsterkenntnis wäre…
via Jamais Cascio
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5.Februar 2007
Wortlaut des Interviews mit Marissa Mayer
Elektrischer Reporter, Events, Internet, Künstliche Intelligenz, Wirtschaft - 1 Kommentar » 12:44 am
Für alle Googologen, die die Trajektorie des größten Computers mit angeschlossener Geldmaschine berechnen wollen, gibt es also wie versprochen hier das vollständige Interviewtranskript des Elektrischen Reporters (M.S.) mit Marissa Mayer.
Fortgeschrittene Googologen mögen die Exegese am englischen Urtext betreiben.
Den minderen Adepten sei die teutonische Fassung ans Herz gelegt.
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27.Januar 2007
Elektrischer Reporter mit Podcast Award ausgezeichnet
Elektrischer Reporter, Events - Comments Off 6:25 pm
Der Elektrische Reporter ist gestern - während ich das Marissa Meyer Interview transkribierte und übersetzte - mit dem Podcast Award 2007 ausgezeichnet worden. Warum ich das erwähne? Nu ja. Einerseits weil Mario das definitiv verdient hat, andererseits weil der Wurmforsatz, der immer nach der Werbung kommt ein leichtes Bauchkitzeln verspürt an so einem erfolgreichen Projekt - wenn auch bloss nach der Werbung - beteiligt zu sein.
Marissa Meyer kommt wahrscheinlich dann am 5. Februar (ohne Gewähr). Das gesamte transkribierte Interview mit Marissa Mayer wird hier in deutsch und englisch erscheinen, was auch nötig sein wird, denn ihre Sprechgeschwindigkeit ist diesen technologisch beschleunigten Zeiten ebenbürtig.