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Siggis letzte Worte




17.Juli 2007

Funktion von extremem Futurismus

Beschleunigung der Beschleunigung, Futuristik - 8:18 am

Hier und heute die Folien des Vortrags von gestern abend. Ein Vortragstext existiert nicht, aber wer braucht sowas wenn es Video gibt? Irgendjemand von der MDH hat alles aufgenommen und wahrscheinlich wird alles irgendwann gegen mich verwandt. ;-)

Im Vergleich zum 26.Juni ist die Fassung von gestern abend stark aufgebohrt und wird sich auch noch weiter entwickeln, da es sich hierbei um einen Rahmen für den Umgang mit Zukünften handelt. Lauter moving targets. Zukunft wird und muss verhandelt werden.

Man könnte es auch so zusammenfassen: Utopie ist kein Trend!

Kommentare

  1. Hufi:

    Dafür müsste ich dich einfach knuddeln: Utopie ist kein Trend. Dazu würde ich gerne mehr erfahren. Bei uns geht es demnächst wahrscheinlich um “Zukunft” und Ästhetik oder so etwas.

  2. Meisterleistung : Angriff auf die Urteilskraft:

    […] Ein Vortrag von Siggi Becker mit der wahnwitzigen Prognose: Utopie ist kein Trend. [Quelle] […]

  3. Siggi:

    So geht das manchmal: Da fällt mir der Titel des Vortrags doch glatt nachher ein! Mithin definitiv eine work in progress.

    Jetzt wo es da steht wird einiges leichter. Unter anderem richtet es sich natürlich gegen diese Trendverluderung von Zukunft. Auf der anderen Seite glaube ich zutiefst daran das man ohne positive Utopien (Bloch) in der momentanen Epoche nicht mehr weiter kommt. Keine Orientierung sozusagen in der Innovationswolke. Die Trendheinis suggerieren ja genau das. Da helfen nur die radikalen, extremen Zukunftsentwürfe, wie technologische Singularität etcpp weiter, die als rückwärtsgewandter Blick aus einer hypothetischen Zukunft das Gewusel, das vor uns liegt lichten können. F.f.

  4. Memento Diem - » Webmontag in Düsseldorf:

    […] dass es mehr als eine mögliche Zukunft gibt. Die Folien zu seinem Vortrag gibt es bei ihm im Blog. Allerdings muss man auch ihn zu den Folien sprechen hören, um zu verstehen worum es […]

  5. Hufi:

    Ich verstehe es jetzt etwas besser. Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich da was geplant hatte, anno 1991. So eine politologisch-soziologische Arbeit und spekulativ. Mit umgekehrtem Gedankengang. Nämlich mit den Utopien aus der Literatur, insbesondere Samjatins “Wir”. Ich wollte harausfinden, wie so eine Gesellschaft möglich ist. Ausdenken kann man sie sich, aber wie muss es dahingekommen sein. Welche Vergangenheit muss eine sogeformte Zukunft durchlaufen haben?

  6. Web Montag Blog » Blog Archive » 1. Webmontag Düsseldorf:

    […] Siggi Becker präsentierte seine Gedanken zum effektiveren Umgang mit Wetten auf die Zukunft [Bild, Folien]. Schließlich gab Benjamin Nowack eine Einführung in die Welt des Semantischen Webs [Bild, PDF] […]

  7. cbgreenwood:

    Hallo, ich würde gerne den Ton zu den Folien belauschen, gibt es schon Neuigkeiten über das angesprochene Video? Vielen Dank für eine Info, Gruss, Sebastian

  8. siggi:

    In das besagte Video durfte ich schon einen Blick werfen, aber es ist leider etwas dunkel geraten und soll von jemandem an der MDH oder von Tim Bruysten aufgehübscht werden. Ich sag auf jeden Fall Bescheid.