11.April 2006
Säugetiergroove
...was wyrd, Soziologie, Weltzustand - 1 Kommentar » 9:44 pm
Wenn man sich in den verschmockten Bedientheiten von PC bis Cool einrichtet, im Schatten eines beliebigen Flitzefilms versucht zu “grooven”, Gadgeteria sublebt, sich umdreht und deckblattlächelt, Leben als verlängerte Pubertät versetzt mit abgekochten Morrisonmanierismen betrachtet, und glaubt nach 30 käme nix mehr, dann ist man ganz gut zu Fuss in der Jambarealität des Jahres 2006.
Das Pochen von Sternen ist längst in einem Werbebudget verreckt. In Flüssen stehen längst knietief unsere Hoffnungen und erinnern sich an Tänze jenseits von BWL-Prädikaten. Moores sublimer Hintergrundrhythmus wird noch in Neukölln gehört und irgendwo glaubt jemand die ganze blubbernde Maschine könnte seinen Schmerz in Sinn aufwiegen. Lauter Ego-Zentren die ihre Payday-Klage mehr oder weniger subtil ausagieren. Große Kunst! Die größte im Umkreis von 12 Lichtjahren.
9.April 2006
Einmal - Ein Mal
Sonstwas, Transhumanismus - 15 Kommentare » 8:43 pm

Die Gewalt, die uns durch die Einmaligkeit unserer Existenz angetan wird, wird nur hin und wieder aufgehoben und vergessen gemacht durch etwas noch Sinnloseres unpersönlicheres und damit Schöneres. Mathematik käme da in Frage, mitunter Orgelfugen von Bach oder alles andere das in sich den Kern des Transhumanen trägt.