Monats-Archive: Januar 2005

Die Bilder der Zukunft

Stefan Zöllner Camera obscura Zukunft

Alle Entscheidungen die wir täglich treffen nachdem sie in Millisekunden durch unsere Filter getunnelt sind, werden an imaginierten Bildern gemessen, die unser Leben lenken. In diesem Sinne hat jeder eine unbewusste Vision die ihn lenkt.

Sich dieser Bilder bewusst zu werden, ist ein Akt der Wiederaneignung einer selbstgewählten Zukunft. Auch darum habe ich kein Fernsehen.

Es gibt private Visionen. Es gibt Clan-Visionen. Und es gibt Visionen, die der Art den Weg weisen. Ob zu den Sternen oder ins innerste des Herzens: Es sind Bilder von archetypischer Symbolkraft, die unter der Schädeldecke strahlen, um in jedem Moment bereit zu sein die kleinen Entscheidungen auf dem Weg in eine anziehende Zukunft zu treffen.

Die mächtigsten Bilder bieten für alle drei, das Individuum, die Gruppe und die Art gleichzeitig wiederspruchsfreie Ziele um genug Antriebsenergie für Jahrhunderte auszulösen. Zu solchen Bildern zähle ich unter anderen Gesundheit, Langlebigkeit, künstliche Intelligenz, die Reise zu den Sternen.

Das WOZU ist ein anderes Thema, je nachdem ob man eine Antwort für den Genotyp oder den Phänotyp sucht.

Kurzweil und Peterson beraten Singularity Insititut

Was mir fast durchgeschlüpft wäre: Ray Kurzweil und Christine Peterson sind seit Dezember Berater für das Singularity Institut von Eliezer Yudkowsky. Wer schon mal mit einem Scanner Kontakt hatte, dem dürfte Ray Kurzweil dadurch indirekt bekannt sein. Auch ein legendärer, gleichnamiger Synthie geht auf sein (filthy rich) Konto. Christine Peterson hat zusammen mit Eric Drexler… Weiterlesen…

Sie kommen

Mir ist sonst nicht danach zur biologischen Linkmaschine zu verbloggen, aber in diesem Fall gebe ich dem Drängen nach. Woanders hatte ich schon mal darauf hingewiesen. Insgeheim hofft man ja das geht vorbei, jemand vergisst es und der Clementoptimismus behält recht. Aber nichts da. Toyota gibt nicht auf. Zur Weltausstellung im März sollen die Besucher… Weiterlesen…

Langeweile

Zum Thema Langeweile und ihre höchst sinnvolle, kreative Funktion kann ich nur auf die Lektüre dieses Links drängen. Als Signal verstanden ist sie ein Redundanzdetektor erster Güte und kreatives Sprungbrett. Weiterlesen…

Moores Law

Immer wieder tauchen Zweifel auf, ob und für wie lange es so etwas wie Moores Law gibt. Darum hier in einem Aufwasch ein paar Links, die in dieser Hinsicht als Grundlage dienen sollten. Zum einen ist da natürlich das ursprüngliche Paper aus dem Jahre 1965 von Herrn Moore selbst. Diese Beobachtung, das sich die Anzahl… Weiterlesen…